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Landeszeitung

19. November 2017 | 22:50 Uhr

Kulturfest : Blaue Linie als roter Faden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Blaue Linie ist seit 20 Jahren ein Rendsburger Wahrzeichen. Mit einem langen Tag der Kultur wird der optische Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gewürdigt.

von
erstellt am 19.Mai.2016 | 18:50 Uhr

Zuerst haben viele Rendsburger gedacht, die blaue Linie auf den Gehwegen sollte Fußgänger und Radfahrer trennen. Doch es dauerte nicht lange, dann war der farbige Wegweiser allen ein Begriff. Bereits seit 1996 dient die leuchtende Markierung auf dem Straßenpflaster Touristen und Einheimischen als Leitfaden zu 30 Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jetzt wird der 20.    Geburtstag der Blauen Linie groß gefeiert: Ein „Langer Tag der Kultur“ bietet den Besuchern am Sonnabend, 21. Mai, von 11 Uhr bis Mitternacht Unterhaltung am laufenden Band.

Das Fest mit der „blue line“ als rotem Faden im Programm ist gemeinsam von dem Kulturnetz Region Rendsburg und der Stadt Rendsburg geplant worden. Den Organisatoren ist es wichtig, die Vielfalt der Kulturszene zu präsentieren. Folglich gibt es Angebote aus allen Bereichen: Musik, Literatur, Filme und Führungen. Bei dieser Fülle ist es nicht zu vermeiden, dass Überschneidungen entstehen und sich die Besucher entscheiden müssen, ob sie sich um 11 Uhr beispielsweise im Kinocenter den prämierten Film „Die Blaue Linie“ ansehen möchten, mit Dr. Dagmar Hemmie durchs Stadtarchiv spazieren wollen oder lieber beim Umzug ab dem Schiffbrückenplatz mit der Percussion-Band „Sambafish“ dabei sein möchten, die zusätzlich noch um 13 Uhr in der Sparkasse Mittelholstein auftritt. Eröffnet wird die Kultur-Party um 11.30 Uhr auf dem Altstädter Markt von Dr. Martin Lätzel, stellvertretender Leiter der Kulturabteilung des Ministeriums für Justiz, Kultur und Europa. Die musikalische Umrahmung übernimmt das CTR-Blasorchester unter Leitung von Kai Radzanowski.

Nach dem Startsignal können sich die Kulturfreunde mit Hilfe eines Programmflyers ihre persönliche Route zusammenstellen. Man kann zum Beispiel das Schifffahrtsarchiv, die Musikschule, das Kunstforum, die Stadtbücherei oder die Museen im Kulturzentrum besuchen, die Ausstellung zum Cubo-Art-Projekt im Atelier Colosseum kennen lernen, sich an den Führungen durch die Altstadt, das Neuwerk oder zu den „Stolpersteinen“, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, beteiligen. Auch für Kinder gibt es eine Stadtführung. Und die Orgeln sowohl in der Christkirche als auch in der St. Marienkirche werden ebenfalls besichtigt.

Natürlich spielt auch das Landestheater eine Hauptrolle an dem Kulturtag; Vor dem Gebäude am Hans-Heinrich-Beisenkötter Platz bauen die Theaterfreunde einen Infostand auf. Und Schauspieler lesen von 18 bis 19.30 Uhr im Kino Schauburg aus Drehbüchern. Dazu werden Kurzfilme gezeigt. Diese Veranstaltung unter dem Titel „In eigener Regie“ wird von dem Landestheater gemeinsam mit dem Kommunalen Kino Rendsburg in Szene gesetzt. Lesungen setzen einen weiteren Schwerpunkt in der Programmauswahl. So präsentiert die Autorin Stefanie Viereck im Speicher im Stegengraben drei Erzählungen. 2013 erschien ihr Kriminalroman „Die falsche Spur“. Auch Ines Barber, Manfred Schlüter, Arne Rautenberg und Feline Lange lesen im Rahmen des Festes aus ihren Büchern.

Abgerundet wird das Kulturfest mit Musik: Es singt der Opernchor des Landestheaters, der Chor OnStage hat Popsongs im Repertoire, Kinderchöre aus Fockbek stellen sich vor und die Kulturinitiative „Muvuca“ gestaltet eine internationale Begegnung mit Gesang und Lyrik im Theaterfoyer. Es gibt ein Volksliedersingen für Jung und Alt. Und ein Quintett der Norddeutschen Sinfonietta spielt zum Tanz auf. Um 16.30 Uhr (Jüdisches Museum) und 19.30 Uhr (Landestheater) werden die Gäste zum Mitmachen eingeladen, zum „Träumen mit den Füßen“.

> Der Programmflyer ist erhältlich in der Tourist- Information im Alten Rathaus sowie im Internet: unter www.rendsburg.de und www.tinok. de.

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