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Vereinsgeschichte : Blau-Weiß auf Sparflamme

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TSC Blau-Weiß Hohenwestedt steht auf der Kippe. Der Verein sucht weiterhin nach einem Vorsitzenden. Eine Versammlung am Freitag soll entscheiden, wie es weitergehen soll.

Nach über 30 Jahren Vereinsgeschichte steht der Fortbestand des Tanzsportclubs „Blau-Weiß“ Hohenwestedt auf der Kippe. Seit der letzten Jahreshauptversammlung im Frühling hat der Verein keinen 1. Vorsitzenden mehr. Auch für die Posten des Kassenwartes und des Schriftführers stellte sich kein Mitglied zur Verfügung. Seitdem führt Andreas Fröhling als zweiter Vorsitzender den Verein kommissarisch, die Kasse wird von einer Honorarkraft geführt. Für Freitag, 27. September, hat er nun um 19.30 Uhr zu einer Mitgliederversammlung ins Landhaus eingeladen, auf der über die weiteren Geschicke des 240 Mitglieder starken Vereines entschieden werden soll.

Andreas Fröhling bedauert, dass seit Monaten nur auf Sparflamme gearbeitet werden kann. „Ich habe viele Ideen, die ich gerne umsetzen würde, aber unsere Satzung sieht sieben Vorstandsposten vor. Da der 1. Vorsitzende, Kassenwart und Schriftführer zur Zeit nicht besetzt sind, sind wir nicht beschlussfähig“, bedauert er. „Wir dürfen lediglich den laufenden Betrieb aufrechterhalten, aber keine neuen Angebote schaffen.“

Alle Mitglieder wurden für die Versammlung am Freitag eingeladen, in Schriftform habe er auf die Dringlichkeit hingewiesen, dass schnell eine Lösung gefunden werden müsse. „Eigentlich gibt es nur drei Möglichkeiten“, erläutert er die Sachlage. „Entweder finden sich Mitglieder, die bereit sind die vakanten Posten zu übernehmen – das wäre natürlich die beste Lösung!“ Sollte dies nicht umgesetzt werden können, gäbe es die Alternative einer Satzungsänderung, in der die Vorstandsposten auf die Anzahl herabgesetzt werden, die der Verein auch besetzen kann. „Nach Vereinsrecht kann der Vorstand damit auf nur einen einzigen Posten reduziert werden“, erklärt Fröhling. Sollte sich kein anderer finden, wäre Andreas Fröhling auch bereit, diesen Posten zu übernehmen, bräuchte aus gesundheitlichen Gründen dann aber dringend Unterstützung, um die anfallenden Aufgaben auch bewältigen zu können. Als dritte Alternative stehe sonst nur noch die Auflösung des Vereines zur Diskussion.
Rund 45 Prozent der 240 Mitglieder seien Kinder, die in den Sparten Tanz und Bewegung, Jazzdance, Hip Hop und Ballett tanzen, für die Erwachsenen bietet der TSC Standard- und Lateintanz, Jazzdance, Orientalischen Tanz und Irish Dance an. Auch finanziell stehe der Verein auf soliden Füßen. „Ich hoffe, dass am Freitag möglichst viele Mitglieder kommen, um mit ihrer Meinung zur Entscheidung beizutragen“, appelliert Fröhling.

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