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Fussball-Verbandsliga : Bitteres Ende für den Osterrönfelder TSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der 1:2-Auswärtsniederlage beim Gettorfer SC benötigt der OTSV im Abstiegskampf weiterhin Punkte.

von
erstellt am 21.Apr.2014 | 06:08 Uhr

Das Fazit des Osterrönfelder TSV nach den Nachholspielen des Osterwochenendes hätte wahrlich besser ausfallen können. Denn während die Konkurrenzen im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost punktete, blieb der OTSV ohne Zähler, wobei am Ostermontag beim Gettorfer SC mindestens ein Punk, wenn nicht gar drei drin gewesen wären. Nach der 1:2 (1:1)-Niederlage sind die Mannschaften im Tabellenkeller wieder enger zusammengerückt.

Das Team von Olaf Lehmann aber hat weiterhin alles in eigener Hand, zumal die Leistung in Gettorf auch keinen Anlass zur Sorge gab – nur das Ergebnis. Und so scharrte der Trainer seine Spieler unmittelbar nach dem Schlusspfiff noch auf dem Platz um sich. „Ich bin sonst ja nicht ein Freund von solchen Aktionen, aber ich wollte der Mannschaft einfach sagen, dass sie hier eine ordentliche Leistung abgeliefert hat“, so Lehmann. Der Coach wollte augenscheinlich jeglichen Anflug von Selbstzweifel unterbinden.

Zu Beginn der Partie hatte man dennoch den Eindruck, als ob die Gastgeber etwas besser ins Spiel gefunden hatten und den Schwung des Sieges vom Karsamstag (3:0 gegen Suchsdorf) mitnehmen wollten. Nach acht Minuten schien dieser Plan aufzugehen, denn nach einem Steilpass auf GSC-Stürmer Boy Bröckler schob dieser zur 1:0-Führung ein. Der ehemalige Osterrönfelder Tobias Gravert hätte nur wenige Momente später den Vorsprung verdoppeln können. Nach einem Ballverlust von Lennart Halver marschierte der Gettorfer Kapitän allein auf OTSV-Torhüter Daniel Jeromin zu, aber dieser gewann das Duell (11.).

In der Folge wurde zwar nicht das Spiel als solches besser, aber zumindest berappelten sich die Gäste und fanden fortan auch den Weg in Richtung Gettorfer Gehäuse. Bojan Grbavac hatte nach einem blitzsauber gespielten Konter über Kai Zapfe die Riesenchance zum Ausgleich, scheiterte aber freistehen an Gettorfs Keeper Robin Biss (39.). Nur eine Minute später aber war es soweit. Jeromin durfte sein Tor verlassen um vom Elfmeterpunkt seinen siebten Saisontreffer zu erzielen. Zuvor hatte Nils Zimmer Mirco Lobeck im Strafraum zu Fall gebracht.

Nach dem Seitenwechsel schlug das Pendel mehr und mehr zu Gunsten der Gäste aus. „Ich fand, wir waren hier die bessere Mannschaft und hätten mindestens einen Punkt mitnehmen müssen“, sagte Lehmann. Die beste Möglichkeit im zweiten Durchgang vergab Florian Kuklinski, wieder nach einem Konter über die linke Angriffsseite (71.). Den „dreckigen Sieg“, wie ihn GSC-Coach Tim Rogge anschließend bezeichnete, aber sicherten sich die Platzherren, weil Halver den Ball nach einem Freistoß ins eigene Netz beförderte.

Osterrönfelder TSV: Jeromin – Lobeck, Mosebach, Halver, Zapfe (83. Jahnke) – Dollnick, Müller – Weihmann, Grbavac, Horstmann – Kuklinksi.

SR: Jensen (Henstedt-Ulzburg).

Zuschauer: 160.

Tore: 1:0 Brökler (8.), 1:1 Jeromin (40.; FE), 2:1 Halver (78.; ET).

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