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Landeszeitung

14. Dezember 2017 | 04:13 Uhr

Ausgaben : Bilanz mit roten Zahlen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Westerrönfelder Haushalt weist ein großes Defizit aus. Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf ist dennoch optimistisch.

shz.de von
erstellt am 07.Dez.2013 | 17:00 Uhr

Rote Zahlen in Westerrönfeld: Ein beträchtliches Defizit weist der Haushalt der Gemeinde für dieses Jahr aus, der in der Sitzung am Donnerstag einstimmig beschlossen wurde. Im 1. Nachtragshaushalt 2013 steht ein Fehlbetrag von 600 000 Euro. Davon entfallen nach Angaben von Bürgermeister Hans-Otto Schülldorf (Foto) 125 000 Euro auf erhöhte Gastschulbeiträge für Westerrönfelder Schüler. Mit 60 000 Euro schlagen die Anschaffungskosten für Langzeitatemgeräte zu Buche. Diese mussten gekauft werden, um die Feuerwehr besser für die Brandbekämpfung im Straßentunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal auszurüsten (wir berichteten). Größter Posten im Nachtragshaushalt sind Baumaßnahmen, die die Wasserversorgung betreffen. 400 000 Euro wurden dafür investiert. Diese Summe stehe zwar im Haushalt, ergebe aber „ein schiefes Bild“, weil die Kosten über die Gebührenordnung an die Wasserkunden weitergegeben würden, machte Schülldorf deutlich. Bereits im Januar werde sich der Finanzausschuss mit der Gebührenkalkulation beschäftigen.

Im Haushalt 2014 mit einem Volumen von 5,8 Millionen Euro sind 100 000 Euro für den Straßenbau ausgewiesen. An Anschaffungen steht ein Radlader für den Bauhof an. Ausgeglichen ist der Haushalt nicht. Er weist einen Fehlbetrag von 140 000 Euro aus. Aber Schülldorf blickt optimistisch in die Zukunft: „Danach wird es wieder besser.“

Der Kiesabbau am Ortsausgang in Richtung Schülp/Rd. kann erweitert werden. Die Gemeindevertretung folgte der Empfehlung des Bauausschusses und stimmte den Plänen des Betreibers zu. Der Bauausschussvorsitzende Jürgen Heinz wies besonders darauf hin, dass der Lärmschutz für die angrenzende Wohnbebauung gewährleistet werden müsse. Zudem wurde festgeschrieben, dass die Standfestigkeit des am Abbaugebiet vorbeiführenden „Lagenwegs“ nicht beeinträchtigt werden dürfe.

Die Gemeindevertretung beschloss zudem den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 31 „Moorweg“. Ein hier ansässiger Produktionsbetrieb hatte einen Antrag auf Vergrößerung seiner Gewerbefläche gestellt. „Es ist richtig, dass wir unseren Gewerbebetrieben Wachstum ermöglichen“, kommentierte Heinz die Entscheidung.

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