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Nach Mahnung : BGP-Mieter willigt in Erhöhung ein

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Rendsburger war ermahnt worden, obwohl die erhöhte Miete bereits gezahlt wurde.

von
erstellt am 10.Aug.2017 | 13:46 Uhr

Die Unterschrift kostet ihn nichts, da die Stadt seine Miete zahlt. Ein 72-jähriger Rendsburger hat einer 20-prozentigen Mieterhöhung durch die BGP-Hausverwaltung schriftlich zugestimmt.

Wie berichtet, hatte der Berliner Wohnungskonzern im Mai 685 von 1426 Kunden, die überwiegend in Rendsburg leben, angeschrieben. Sie sollten in eine Mieterhöhung einwilligen. Der 72-Jährige wohnt an der Boelckestraße. Er lebt von Rente und Grundsicherung. Nachdem er keine Unterschrift leistete, drohte die BGP, die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung per Zustimmungsklage feststellen zu lassen, wenn er nicht bis 31. Juli seine schriftliche Einwilligung erteilt. Jedoch hatte die Stadt bereits begonnen, die erhöhte Miete zu überweisen. Sein Schwager war überzeugt: „Eine schriftliche Zustimmung ist nicht nötig, wenn man die Miete zahlt.“ Das reichte dem Unternehmen aber nicht aus. Per Mahnung mit Datum vom 27. Juli forderte es erneut die schriftliche Zustimmung, die der Rentner daraufhin erteilte.

Mehr zum Dauerärger mit der BGP gibt's hier, hier, hier und hier.

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