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Laufwundertag : Bewegung soll nicht anstrengend sein, sondern Spaß machen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

26 Klassen mit rund 630 Schüler der Gemeinschaftsschule Nortorf nahmen gemeinsam am Laufwundertag teil. Dabei ging es primär nicht nur um den Sport, sondern vor allem um den Spaß. Den das Motto lautete: Dabei sein, ist alles.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 12:29 Uhr

Die Gemeinschaftsschüler in Nortorf zeigten ihre Fitness, als sie dem Aufruf der AOK-Nordwest und des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verbandes folgten und Ausdauer beim offiziellen „Laufwundertag“ zeigten. Aus allen 26 Klassen waren 630 Schüler auf dem Sportplatz, als um 10.45 Uhr der Startschuss fiel.

Seit dem Ende der Sommerferien hatten sie Klassenübergreifend ein Ausdauertraining absolviert, um nun in drei Disziplinen anzutreten, die je nach Ausdauer 15, 30 und 60 Minuten dauerten, so dass für alle etwas dabei war. „Jeder Teilnehmer bekommt ein Laufabzeichen und eine Urkunde. Es geht hier nicht um Geschwindigkeit“, sagt Meike Jörck, Lehrerin an der Gemeinschaftsschule, die mit ihren beiden Kolleginnen Ivonne Gerth und Marlen Requardt den Lauf vorbereitet hat. „Das Ziel ist die Steigerung der Gesundheit der Kinder, und Bewegung soll nicht nur anstrengend sein, sondern auch Spaß machen“, lächelte sie. Den hatten auf jeden Fall schon einmal Dave und Christina, beide 15 Jahre jung. „Für mich ist wichtig, dass ich fit und gesund bleibe“, sagt er, und Christina ergänzt: „Es bringt viel Spaß und man bleibt sportlich“.

Aber nicht nur das Training war für die Vorbereitung wichtig. „Wir haben auch einen theoretischen Teil gehabt,“ sagt Jörck noch, „wie man sich das Laufen am besten einteilt und das jeder ausreichend trinkt, vor allem bei diesem Wetter.“ Und fügt lachend hinzu: „Schließlich soll ja niemand verdursten.“ Es gibt dann auch keinen eigentlichen Sieger. Bewertet wird zum einen die Gesamtleistung der Schule und dann noch die jeweilige Klasse.

Und dann ging es los: Unter den Augen des Schulleiters Hans-Werner Christiansen gingen die Läuferinnen und Läufer auf die Strecke um das Schulgelände, hochmotiviert und mit viel Elan, Runde um Runde hinter sich bringend. Bald schon bildeten sich kleinere Gruppen und auch die Abstände wurden größer, aber ans Aufgeben dachte niemand, denn auch hier galt das olympische Motto: Dabei sein ist alles!


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