Kanalgeflüster : Betrüger stoppen

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09. Februar 2013, 09:26 Uhr

Nach langem Suchen hat sich die Büdelsdorfer Politik auf einen Standort für die neue Gemeinschaftsschule geeinigt. Jetzt gibt es Ärger. Anwohner befürchten, dass das Verkehrsaufkommen in der engen Straße steigt und ihre Lebensqualität sinkt.

Das Motto lautet: Nichts gegen einen Schulneubau - aber bitte nicht vor unserer Tür. Der Vorwurf, die Einwohner seien nicht rechtzeitig in die Pläne der Stadt eingeweiht worden, mag teilweise berechtigt sein. Jetzt mit Unterschriftenlisten verhindern zu wollen, dass die Schule hier gebaut wird, ist aber der falsche Weg. Die Stadt hat bereits zu einer Versammlung eingeladen, in der alle Probleme auf den Tisch kommen sollen. Die Anlieger wären jetzt gut beraten, ihre Kräfte auf diese Versammlung zu richten und darauf zu drängen, dass Lösungen für Schulparkplätze und -zufahrten gefunden werden, die zusätzliche Verkehrsbelastungen im Rahmen halten.

Dass in Rendsburg und Umgebung unseriöse Verkaufsveranstaltungen stattfinden, die nur das Ziel haben, die Gäste zu betrügen, ist an der Tagesordnung. Viele der Gäste wissen, auf was sie sich einlassen - andere lassen sich unter Druck setzen und manipulieren. Dabei verlieren sie möglicherweise viel Geld. Die Betrüger gehen dabei so geschickt vor, dass es schwierig ist, sie rechtlich zu belangen. In dem Fall, der sich am Dienstag in Rendsburg abspielte, waren Ordnungsamt und Polizei informiert, schreckten aber vor Maßnahmen zurück. Vielleicht hätte man einmal mit dem Flensburger Kaffeefahrten-Experten Bernhard Stitz Kontakt aufnehmen sollen. Der sagt nämlich, dass sich solche betrügerischen Veranstaltungen durchaus vermeiden lassen. Der Weg über Flensburg hätte so manchen alten Menschen vielleicht eine böse Überraschung erspart.

Noch ist die Finanzierung zwar nicht ganz gesichert, die Vorfreude auf die Beleuchtung der Hochbrücke steigt so langsam. Der Test am Dienstagabend hat bewiesen, dass die Ideen des Künstlers Till Nowak durchaus das Zeug haben, die gesamte Region zu bereichern.

Die dezenten Farben tauchen die Brücke in ein angenehmes Licht, das das Wahrzeichen erst so richtig zur Geltung kommen lässt. Diese Beleuchtung wäre nicht nur ein besonderes Erlebnis für die Passagiere auf den Traumschiffen - es könnte auch die Menschen aus der Region an den Kanal locken. Und dann könnte auch dieses touristisch noch recht stiefmütterlich bewirtschaftete Gebiet ein wenig aufblühen.

Es war eine einfache Frage: "Witzig oder peinlich." Die Resonanz aber erinnerte an die Aufregung über die Zukunft der Weißen Brücke. Die Meinungen über den bestrickten Wisent gehen weit auseinander, aber es scheint ein Thema zu sein, das die Menschen wirklich bewegt. Das nächste Projekt ist schon in Vorbereitung. Vielleicht die Weiße Brücke? Oder das Lornsen-Denkmal? Neue Diskussionen sind programmiert.

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