Überteuerte Arbeiten : Betreuerin verhindert Betrug

Für das Reinigen der Auffahrt und den Schnitt der Hecke verlangte ein Trio 2000 Euro von einem Rentner.
Für das Reinigen der Auffahrt und den Schnitt der Hecke verlangte ein Trio 2000 Euro von einem Rentner.

Trio aus dem Raum Stade wollte von Rentner 2000 Euro für Handwerksarbeiten kassieren

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23. August 2018, 14:16 Uhr

Ein 82-Jähriger ist seiner Betreuerin zu großem Dank verpflichtet. Ihrer Aufmerksamkeit ist es zu verdanken, dass dem Rentner nicht ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist.

Zu Beginn der Woche waren drei Männer an seinem Haus in Nienborstel erschienen. Diese boten ihm die Reinigung seiner Hausauffahrt und das Schneiden der Hecke an. Dafür wurde ein Festpreis von 1190 Euro vereinbart. Während der Arbeiten wurde die Summe noch einmal deutlich auf 2000 Euro angehoben. Grund hierfür sei die schwere der Arbeiten gewesen. Um das Geld zu besorgen, befand sich der ältere Herr bereits auf dem Weg zur Bank. Währenddessen rief er allerdings noch seine Betreuerin an, diese informierte umgehend die Polizei. Ein Beamter der Wache in Hohenwestedt machte sich sofort nach Nienborstel auf, wo er die drei Arbeiter noch antreffen konnte. Die Überprüfung der Personalien ergab, dass die Männer (20,21 und 23 Jahre alt) aus dem Raum Stade kommen. Sie bestätigten für den vereinbarten Preis gearbeitet zu haben. Einer von ihnen legte eine Reisegewerbekarte vor, die allerdings ungültig war. Diese sowie vermeintliche Vertragsunterlagen wurden sichergestellt. Dem Trio wurde von der Polizei erklärt, dass der Verdacht des versuchten Betruges gegen sie bestehe und eine entsprechende Strafanzeige geschrieben werde. Sie erhielten zudem einen Platzverweis.

Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei dringend, auf derartige Geschäfte an der Haustür überhaupt einzugehen. Bei unseriösen Angeboten sollte zudem immer die Polizei verständigt werden.

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