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Gartenmesse : Besucherrekord für die „Flora“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Garten- und Pflanzenmesse lockte am Wochenende 10 000 Menschen an. Die Veranstalter waren zufrieden mit den Besucherzahlen. 69 Aussteller präsentierten ihre Waren und Dienstleistungen.

Gartenmessen sind der Renner – und meist teuer. Für den „Gartenzauber“ auf Hof Bissenbrook muss man acht Euro Eintritt bezahlen, für „Park & Garden“ auf Gut Stockseehof sogar 14 Euro. Der Bauernverband und die MesseRendsburg GmbH gehen einen anderen Weg. Bei der „Flora“, die am Sonnabend und Sonntag zum Bummeln einlud, war der Eintritt frei. In Kombination mit herrlichem Sommerwetter und einem qualitativ hochwertigen Angebot hatte dies einen Besucherrekord zur Folge: 10 000 Menschen tauchten ein in neue Garten- und Ökotrends.

Unter den 69 Ausstellern waren zahlreiche Gärtnereibetriebe. Und sie schöpften aus dem Vollen. Alles, was die Betriebe zu bieten hatten, wurde auf der Messe aufgefahren – mit einer Ausnahme: Die Pflanzen mussten tragbar sein. So sah man etliche Ehemänner, die sich mit Einkaufstüten voller Grünzeug über das Messegelände schleppten, während ihre Ehefrauen Ausschau nach der nächsten pflanzlichen Beute hielten. Immerhin konnte man bei etlichen Gelegenheiten einen Zwischenstopp einlegen, um sich zu stärken. Kleine Köstlichkeiten – sogar mit Bio-Dip – gab’s an fast jeder Ecke.

Dörte Röhling von der MesseRendsburg GmbH und Klaus Dahmke vom Bauernverband waren mit der Besucher-Resonanz hochzufrieden. Vor zwei Jahren, als die „Flora“ es bei schlechtem Wetter auf weniger als 4000 Besucher brachte, hatte man überlegt, künftig auf die Ausrichtung dieser Messe zu verzichten. Gestern war Dahmke froh darüber, es sich nochmals überlegt zu haben. Ob die Messe auch im kommenden Jahr stattfinden wird, ist angesichts des Erfolges vom Wochenende keine Frage: „Selbstverständlich“.

250 Euro musste jeder Aussteller pauschal bezahlen, um an der Messe teilnehmen zu können. Die Messe GmbH rührte im Gegenzug kräftig die Werbetrommel, wie Dörte Röhling berichtete: „Auch noch in Kiel, Neumünster und Eckernförde haben wir unsere Plakate aufgehängt.“ Zudem zogen die Organisatoren aus Fehlern der Vergangenheit Konsequenzen. In Anlehnung an die großen Gartenfestivals auf den Gütern sollte auch die „Flora“ mehr Atmosphäre bekommen. Alle Stände wurden in den Norden des Rendsburger Messegeländes verlegt. Hier gibt es eine idyllische Teichanlage und alte Bäume – und damit auch – was sich gestern und vorgestern bezahlt machte – eine Fülle an schattigen Plätzen.

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erstellt am 25.Mai.2014 | 21:22 Uhr

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