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Landeszeitung

14. Dezember 2017 | 06:00 Uhr

Triathlon : Beste Bedingungen am Dörpsee

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim 13. Dörpsee-Triathlon liefern Andreas Petz und Hans Zwirnmann starke Zeiten. WM-Starterin Margit Bartsch gewinnt Olympische Distanz.

shz.de von
erstellt am 10.Sep.2013 | 11:00 Uhr

Die Triathlon-Saison neigt sich dem Ende. Doch beim 13. Dörpsee-Triathlon präsentierten sich die Dreikämpfer noch einmal in prächtiger Form.

Es war alles andere als eine „Wellness-Tour“, die es rund um den Dörpsee zu absolvieren galt. Bei den Jedermännern erzielte Hans Zwirnmann aus Lübeck die Bestzeit über die 500 Meter im Wasser, die 20 Kilometer auf dem Rad und die 5 Kilometer auf der Laufstrecke. Nach 58:30 Minuten überquerte er den Zielstrich. Auf der anspruchsvolleren Olympischen Distanz (1,5 km/40 km/10 km) siegte Andreas Petz aus Dänemark (Team Novonordise) in 2:01:40 Stunden. Über diese Strecke wusste auch Margit Bartsch (SG Athletico Büdelsdorf) zu überzeugen, die in der Altersklasse 55 in 2:27:55 Stunden unangefochten gewann.

Ambitionierte Athleten wie auch die vielen Hobbysportler fanden im und um den Dörpsee bei Temperaturen um die 20 Grad beste Bedingungen vor. Cheforganisator Klaus Waskönig und sein 60-köpfiges Helferteam hatten darüber hinaus wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Die Teilnehmer jedenfalls waren von der Atmosphäre angetan. „Ich hatte hier schon zwei Mal gemeldet, bin aber dann nie gestartet. Jetzt habe ich es endlich geschafft und bin überrascht, wie harmonisch das hier alles abläuft. Ich werde bestimmt wiederkommen“, meinte der dänische Vizemeister der AK 40 über die Olympische Distanz, Andreas Petz. Der Däne bot eine ganz starke Leistung. In allen drei Teildisziplinen war er jeweils der Schnellste. Den leicht hügeligen Radkurs bewältigte er mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 38 km/h. „Hier und da musste man aufpassen, um nicht zu stürzen. Da lag teilweise Sand auf der Strecke. Doch das lässt sich nicht vermeiden“, sagte Petz.

Für Frauen-Siegerin Margit Bartsch war die Prüfung am Dörpsee der letzte Test vor ihrem WM-Start am Sonntag in London. „Ich wollte die ganze Sache eigentlich locker angehen. Doch im Verlaufe des Wettkampfes wird man mitgezogen“, meinte Bartsch. Nach nur 23:40 Minuten stieg sie aus dem Wasser und unterbot die angepeilte Zeit von 25 Minuten damit deutlich. Gut lief es für sie auch beim Radfahren (Durchschnitt: 33 km/h). „Die Verhältnisse aber waren bei Windstille auch ideal“, sagte die Deutsche Meisterin. Einzig auf der Laufstrecke lief es nicht rund: Ihre Zeit von 51:33 Minuten war schließlich den immer schwerer werdenden Beinen geschuldet. Jedermann-Sieger Zwirnmann feierte am Dörpsee eine glanzvolle Premiere. Erster Start – erster Sieg. „Nach rund fünfzehn Kilometern auf dem Rad war mir klar, dass ich hier gewinnen würde. Für dieses Jahr reicht es jetzt aber auch“, erklärte der Lübecker. Für ihn war es bereits der achte Triathlon in dieser Saison – darunter auch ein Halb-Iromann.

Waskönig zog eine positive Bilanz: „Es gab keine Verletzten. Es ist alles glatt gelaufen. Aber es wird immer schwieriger, freiwillige Helfer zu finden.“ Sein Dank galt der Wasser- und Schifffahrts-Direktion, die entgegen vorheriger Bedenken, den Laufbereich unter der Rader Hochbrücke im Hinblick auf die Bauarbeiten doch zuließ. „Sonst hätten wir eine fast neue Strecke ausweisen müssen“, erklärte Waskönig erleichtert. Ärger aber gab es bei den Fahrradständern. An ihnen hatten sich Unbefugte in der Nacht zuvor zu schaffen gemacht. Die Folge: Sie kippten samt abgestellter Räder um, sehr zum Leidwesen der Aktiven und des Veranstalters. Aber irgendetwas musste bei der 13. Auflage ja auch daneben gehen.

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