Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal

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29. Januar 2010, 04:59 Uhr

Rendsburg | Was geschieht nach dem Schulabschluss im Sommer? Diese Frage stellen sich zurzeit viele Eltern und Schüler im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Entscheidungshilfe bieten die beiden neuen Berufsbildungszentren (BBZ) in Rendsburg. Sie informieren in den nächsten Wochen über ihr breitgefächertes Angebot.

Das Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal, die ehemalige Berufliche Schule Gewerbe, Technik, Landwirtschaft in der Herrenstraße, lädt am Donnerstag, dem 4. Februar, zum Informationsabend ein. Dort werden Eltern und Schüler mit der Schule vertraut gemacht.

Über das Berufliche Gymnasium Erneuerbare Energien berät Studienrat Knut Klagges ab 19 Uhr im Medienraum 128. Zielgruppe sind Realschüler mit technischem Interesse. Ziel ist das Abitur, die Dauer beträgt drei Jahre.

Studienrat Dirk Carstens informiert ebenfalls um 19 Uhr im Medienraum 128 über die Ausbildung zum Technischen Assistenten Bautechnik/EDV. Zielgruppe sind Realschüler mit Interesse an Bautechnik und elektronischer Datenverarbeitung. Ziele sind die Berufsausbildung und die allgemeine Fachhochschulreife. Dauer: zwei Jahre.

Über die Berufsfachschule Technik mit den Schwerpunkten Bau, Elektro- und Metalltechnik informiert Abteilungsleiterin Gitta Bretsch um 19 Uhr im Konferenzraum 156. Diese Ausbildung richtet sich an Hauptschüler mit technischem Interesse. Das Ziel ist der Realschulabschluss mit technischer Grundbildung. Dauer: zwei Jahre.

Studienrätin Katja Patzer berichtet über die Fachoberschule (FOS) Technik und Agrarwirtschaft sowie über die Berufsoberschule (BOS) Technik und Agrarwirtschaft. Treffpunkt ist der Konferenzraum 156 um 20 Uhr. Angesprochen fühlen sollen sich junge Erwachsene mit technischer oder agrarwirtschaftlicher Berufsausbildung und Realschulabschluss. Ziele: Allgemeine Fachhochschulreife, beziehungsweise Abitur.

"Wir finden es wichtig, dass interessierte Schüler und Eltern die Informationsabende nutzen", sagen übereinstimmend Florian Müller (18, Rendsburg), Kim Julian Petersen (21, Fockbek) und Mike Meier (20, Osterrönfeld). Sie selber hätten das Angebot der damaligen Beruflichen Schule auch genutzt und so einen guten Einblick in ihre künftige Ausbildung erhalten.

Wichtig ist dem Bildungszentrum am Nord-Ostesee-Kanal, den Unterschied zu den allgemeinbildenden Schulen herauszustellen und die Nähe zum beruflichen Alltag zu betonen. Dabei werde auch Klartext über die Anforderungen im Unterricht gesprochen, sagt Gitta Bretsch. Persönliche Motivation und Engagement seien besonders wichtig. Bei erfolgreichen Abschlüssen stünden viele Türen zum Arbeitsmarkt offen, ist die Abteilungsleiterin überzeugt.

Und auf was müssen sich die Schüler einstellen, die sich für diesen Weg entscheiden? "Zu Beginn des Schuljahres versuchen wir, alle Schüler auf den gleichen Wissensstand zu bringen", sagt Bretsch. Für die Fachoberschule zum Beispiel würden auch Mathematikaufgaben im Netz veröffentlicht. "Die Fachoberschüler und Berufsoberschüler sollen schon vor dem Start wissen, dass es bis zur Abschlussprüfung nur rund neun Monate sind und sie sich deshalb schnell auf die Schule einstellen müssen", erklärt die Abteilungsleiterin. Überhaupt setzten die angestrebten Abschlüsse eine gute Portion Motivation und Engagement voraus.

Wer sich näher über das Berufsbildungszentrum informieren möchte, kann die Homepage unter www.bbz-nok.de nutzen.

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