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DRK-Sanitätsbereitschaft : Bereit, anderen zu helfen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Grundstein für eine DRK-Sanitätsbereitschaft Kropp-Stapelholm ist gelegt. Zehn Männer und Frauen meldeten sich für den ehrenamtlichen Einsatz. Sie werden jetzt als Helfer ausgebildet.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 15:30 Uhr

Sie leisten Erste Hilfe, retten Leben und bilden einen wichtigen Pfeiler der Gesellschaft – ohne die zahlreichen Rettungskräfte, die Sanitäter und ehrenamtlichen Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) müssten Hilfebedürftige lange auf eine medizinische Versorgung warten. Um die Kapazitäten der Einsatzkräfte rund um Rettungsdienst und Feuerwehren, insbesondere bei größeren Veranstaltungen innerhalb des Amtes Kropp-Stapelholm zu verbessern, wurde nun der erste Schritt zur Gründung einer „Sanitätsbereitschaft Kropp-Stapelholm“ in Kropp vollzogen.

Unter den vielen Besuchern der Gründungsveranstaltung in der Rettungswache am Möhlensoll konnte Uwe Buchholz, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Kropp gleich zehn Freiwillige für die ehrenamtlich tätige Bereitschaft gewinnen. In den kommenden Wochen werden sie einen Kursus in Erster Hilfe sowie eine Sanitäts-Ausbildung absolvieren.

„Das Wichtigste sind die Menschen, die bereit sind, sich zu engagieren. Es geht um Freiwilligkeit und Hilfsbereitschaft. Es gibt beim DRK vielfache Einsatzmöglichkeiten“, betonte Matthias Aschenbrandt, kommissarisch ernannter Leiter des neuen Bereitschaftsdienstes. Ziel der Ausbildung und der Teilnahme an Übungsabenden sei es, die Menschen langsam an die neue Aufgabe heranzuführen. „Wir müssen aber nicht gleich von null auf hundert. Jährlich finden Lehrgänge statt. Diese müssen nicht in diesem Jahr absolviert werden“, sagte Aschenbrandt. Auch die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehren können im Ernstfall von den Helfern der Bereitschaft profitieren, denn „auch den Rettern kann etwas passieren und dann sind wir für sie da“, erklärte er.

Was sind die Beweggründe des ehrenamtlichen Engagements in der Kropp-Stapelholmer Bereitschaft? „Ich möchte mich weiterbilden“, sagte Amelie Glaser. Die Schülerin will Medizin studieren. „Und dann ist der Sanitätsdienst nicht verkehrt“, ergänzte die 17-Jährige. Andrea Kühl erwartet vom Engagement auch private Bereicherung, „man gewinnt Sicherheit“.

Für den 27-jährigen Nils Graf ist die Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen, insbesondere bei Notfällen eine Ernst zu nehmende Bürgerpflicht. Auch Kevin Kallsen, 22-jähriger Kfz.-Mechatroniker ist seit der Jugend im DRK Schleswig engagiert – seine Eltern lebten ihm dies vor. „Es passt gut mit meiner Arbeitszeit. Bei der Bereitschaft in Kropp bin ich gerne dabei“, sagte Kallsen.

Interessenten können sich beim DRK über die Einsatzbereiche und Sanitäts-Ausbildung informieren. Der Erste-Hilfe-Kursus läuft noch am 5. und 12. September, jeweils von 18 bis 21.30 Uhr im Kropper Rettungszentrum am Möhlensoll 1.

Die Sanitäts-Ausbildung wird an fünf Wochenenden im DRK-Rettungszentrum in Kappeln absolviert: 19./20. Oktober, 26./27. Oktober, 02./03. November, 16./17. November, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Die abschließende Prüfung ist für den 24. November vorgesehen. Weitere Informationen gibt es bei Uwe Buchholz, Telefon 0 46 24 / 80 91 66, oder im Internet: www.drk.kropp.de.

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