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Bahn-Ausfälle : Bei vielen Verspätungen fällt schon mal ein Zug aus

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Gleis, viele Züge. Da kann’s dann schon mal eng werden. So lautet eine Erklärung der Deutschen Bahn dafür, dass es in der vergangenen Woche auf der Strecke Kiel-Rendsburg wiederholt zu Verspätungen gekommen ist.

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erstellt am 20.Nov.2015 | 15:58 Uhr

Ein Gleis, viele Züge. Da kann’s dann schon mal eng werden. So lautet eine Erklärung der Deutschen Bahn dafür, dass es in der vergangenen Woche auf der Strecke Kiel-Rendsburg wiederholt zu Verspätungen gekommen ist. Bahnreisende hatten sich darüber geärgert, dass Züge ausgefallen waren.

„Auf der eingleisigen Strecke können sich Züge nur in Felde begegnen“, erklärt Sabine Brunkhorst, Sprecherin der Deutschen Bahn, Region Nord. Verspätet sich ein Zug, muss der Entgegenkommer warten. Auf diese Weise schaukelt sich die Verspätung leicht einmal hoch. „Sie kann so groß werden, dass wir den einen oder anderen Zug dann mal aus dem Fahrplan nehmen müssen, um die Verspätung abzubauen“, erklärt sie.

Der Grund für die Verspätungen können schon Kleinigkeiten sein. So tragen Laubfall und Regen dazu bei, dass die Schienen rutschig werden. „Die Züge sind sehr leicht.“ Anfahren und Bremsen könnten bei den oben genannten Witterungsbedingungen durchaus einwenig länger dauern.

„Das macht uns auch nicht glücklich“, gibt die Sprecherin zu. Es werde daher überlegt, wie man Verspätungen und Zugausfall verhindern kann. Aber alle halbe Stunde ein Zug in jede Richtung zwischen Kiel und Rendsburg sei nicht ganz einfach. Im Januar dieses Jahres waren unter anderem in Achterwehr, Bredenbek und Schülldorf neue Haltepunkte eröffnet und damit die Verbindung im Halb-Stunden-Tak aufgenommen worden. Grundsätzlich ein guter Service für die Bewohner der Region. Reisende zwischen Rendsburg und Kiel erboste jedoch, dass in der vergangenen Woche auf die Verspätungen in den Bahnhöfen nicht hingewiesen wurde. Beziehungsweise die Anzeige verkündete lapidar „Zug fällt heute aus“ – ohne Erklärung. Bauarbeiten waren auf der Strecke auch nicht erkennbar und so rätselten die Reisenden über die Gründe.

In diesem Zusammenhang verweist die Bahn auf ihr aktuelles Internetangebot. Im Falle von Verzögerungen würden die meisten Reisenden gar nicht mehr die Ansage abwarten, sondern sich mit Hilfe ihres Smartphones informieren. Das gelte auch für längerfristig bekannte Verzögerungen wie sie an diesem Wochenende eintreten werden und auf der Internetseite und in den Fahrplänen vermerkt sind. Von Sonnabend, 21. November, um drei Uhr nachts bis Montag, 23. November, um 2.15 Uhr morgens wird gilt ein veränderter Fahrplan. Der Grund: „Es sind Vegetationsarbeiten notwendig“, sagt Sabine Brunkhorst.

Das heißt, Büsche und Bäume entlang der Bahngleise müssen beschnitten werden. Da dies oftmals nicht von der Straßenseite aus möglich ist, muss von den Gleisen aus gearbeitet werden. „Die Züge der Linie RB  75 fallen zwischen Kiel und Rendsburg aus und werden größtenteils zwischen Kiel und Felde durch Busse ersetzt“, heißt es auf der Internetseite. In den frühen Morgenstunden verkehren dann auch bis und ab Rendsburg Busse. „Mit diesen Bussen verlängert sich Ihre Reisezeit um bis zu 94 Minuten“, lautet der Hinweis der Bahn.>http://bauarbeiten.bahn.de/norden

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