Bei Straßen und Schule abgekoppelt

Aber: Ohlsenhaus sorgt für gute Nachrichten

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14. November 2018, 14:47 Uhr

Nicht nur Erfreuliches hatte Bürgermeister Rainer Rahn den Gemeindevertretern aus den Sitzungen der Gremien zu berichten, an denen er teilgenommen hatte. Der für Dithmarschen Schleswig gewählte Landtagsabgeordnete Andreas Heyn aus Heide hatte den Bürgermeistern mitgeteilt, dass die Sanierung der Landesstraße 39 zwischen dem Anschluss an die B202 in Stapel über Holzkathe, Wohlde, Bünger Damm bis Dörpstedt, nun als nicht mehr dringlich eingestuft werde.

Trotz des beabsichtigten Sanierungsprogramms des Landes ist für die in schlechtem Zustand befindliche Strecke vor 2023 nicht mit einer Baumaßnahme zu rechnen. Auch die angeregten Verbesserungen der Anbindung der Gemeinde Stapel über den ÖPNV sei ins Stocken geraten. Eine Verbesserung der Anschlüsse, um Schleswig zum Beispiel ohne ein Umsteigen in Bergenhusen direkt zu erreichen, sei zwar beabsichtigt, aber bisher von den zuständigen Stellen nicht mit konkreten Daten hinterlegt worden.

Abgekoppelt sieht der Bürgermeister seine Region ebenfalls in der aktuellen Entwicklung bei beantragten Sanierungs- und Verbesserungsmaßnahmen des Schulverbandes. Alle Anträge aus der Region seien abgelehnt, im Gegensatz dazu jedoch in Schleswig 70 Prozent der Anträge genehmigt worden.

Einen „spitzen Bleistift“ bei allen Ausgaben forderte der Vorsitzende des Finanzausschusses, Reiner Langbehn für den kommenden Haushalt. Die Gemeinde könne für dieses Jahr allerdings ohne Nachtragshaushalt, mit einem ausgeglichenen Haushalt rechnen, erläuterte er. Dies sei nicht nur gestiegenen Steuereinnahmen zu verdanken. Entscheidend dazu beigetragen hätten in der Findungsphase der noch jungen Gemeinde auch die vorgenommenen Verschiebungen von Ausgaben in das Jahr 2019, so Langbehn abschließend.

Der für die Gemeinde anfallende Kostenbeitrag zur Aufstellung eines Containers der VR-Bank Schleswig am Bürgerhaus in Höhe von 8 800 Euro wurde genehmigt. Ebenfalls genehmigt haben die Gemeindevertreter den Vertragsentwurf für einen im Jahr 2019 neu abzuschließenden Wegenutzungsvertrag mit einem Anbieter zur Nutzung der im Gemeindegebiet verlegten Stromleitungen.

Das Programm „Kultur im Ohlsenhaus“ für das Jahr 2019 steht, konnte Uwe Galbiers, der den Vorsitz im Sport- und Kulturausschuss hat, berichten. Die Verhandlungen mit den gewünschten Künstlern seien erfolgreich gewesen und die bisherigen namhaften Sponsoren hätten vorab wieder ihre Bereitschaft signalisiert. Dazu erfolgte das einstimmige Votum der Gemeindevertreter, wie in den Vorjahren die Ausfallbürgschaft für diese erfolgreiche Veranstaltungsreihe durch die Gemeinde zu übernehmen.

Bei der Entsorgung der Abwässer aus Klärgruben wurde der Satz auf moderate 2,06 Euro je eingeleitetem Kubikmeter Abwasser auf den im Amtsbereich einheitlichen Satz angepasst, erläuterte der Bürgermeister. Mit einem Angebot von 15 746 Euro erhielt eine Firma aus Oesterdeichstrich den Zuschlag der Gemeinde für die Renovierung eines Teilstücks des Osterwischweg.

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