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Pläne für 2016 : Bei den Investitionen nur noch das Nötigste

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Stadt Rendsburg stellt Bauprogramm für 2016 vor. Schwerpunkte liegen auf Schulen, Feuerwehr und Nordmarkhalle.

shz.de von
erstellt am 06.Nov.2015 | 09:35 Uhr

Begonnene Projekte werden zu Ende gebracht, neue kommen nur noch hinzu, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Stadt dehnt ihre Konsolidierungsbemühungen auf das Investitionsprogramm 2016 aus. Stillstand will man allerdings vermeiden. Dringende Sanierungsarbeiten in den Schulen sollen angegangen werden. Und auch der Feuerwehr will man entgegenkommen. Sie fordert seit Jahren eine Feuerwache, die den Sicherheitsanforderungen genügt. Dafür will sich die Stadt von der Politik Planungskosten über 200  000 Euro bewilligen lassen.

Die in dieser Woche im Bauausschuss vorgestellten neuen Hochbau- und Tiefbauprojekte lassen sich an zwei Händen abzählen. Die beiden größten Posten sind die Feuerwache und ein ebenfalls 200  000 Euro kostendes Bauprojekt an der Christian-Timm-Schule. Dort sollen ebenso wie am Helene-Lange-Gymnasium (75  000 Euro) und am Gymnasium Kronwerk (85  000 Euro) die Außen- beziehungsweise Sportanlagen saniert werden. An allen drei Schulen wurden beim Bau der Sportflächen Kunststoffbeläge (Tartan) verwendet. Nach Angaben der Bauverwaltung sind in diesem Jahr zahlreiche Schäden an den Tartanflächen aufgetreten, zum Teil auch durch Vandalismus. Die Baufachleute empfehlen der Politik, neue Spritzbeschichtungen für diese Flächen in Auftrag zu gegen. Sollte man auf die Sanierung verzichten, so warnt die Stadt, müsse man mit Totalschäden rechnen.

Die Nordmarkhalle zählt ebenfalls zu den Projekten, die die Stadt nicht aus den Augen verlieren will. Die Sanierung des kompletten Gebäudes wird auf eine Million Euro geschätzt. Allerdings soll nur ein Zwanzigstel dieser Summe tatsächlich in den Etat eingestellt werden. Mit diesem Geld (50  000 Euro) will das Rathaus die dringlichsten Brandschutzmängel beheben. So müssen tragende Stahlteile mit einem feuerhemmenden Anstrich versehen und mehrere Wandöffnungen und Durchbrüche verschlossen werden.

Während die Sanierung von Sanitäranlagen der Herderschule unstrittig ist (70  000 Euro), hat die Politik bei einer weiteren Investition in die Schule Altstadt noch Klärungsbedarf. Die Schule hatte 2014 für Schlagzeilen gesorgt, nachdem die Kosten für den Bau des Naturwissenschaftlichen Zentrums von 3,7 auf 4,6 Millionen Euro gestiegen waren. Jetzt stellt sich heraus, dass diese Summe um weitere 100  000 Euro steigen wird, weil bisher nicht berücksichtigte Arbeiten an den Schulhöfen finanziert werden müssen.

Bei den Tiefbauprojekten beschränkt sich die Stadt im kommenden Jahr auf drei neue Vorhaben: Erneut auf dem Zettel steht der ehemals für dieses Jahr geplante Ausbau der Straßenzüge Werner-Preuß-Hof, Dr.-Eckener-Straße und Graf-Zeppelin-Straße. Dringend erforderlich ist es hier aus Sicht der Verwaltung vor allem, die Entsorgungsleitungen auszutauschen. Zweites Projekt ist der Umbau des Zobs. Barrierefreiheit steht dabei ganz oben auf der Agenda. Gleichzeitig will die Stadt die Leistungsfähigkeit des Zobs verbessern, unter anderem durch eine neue Anordnung der Ankunfts- und Abfahrtshaltestellen. Die Kosten des Entwurfs werden auf 50  000 Euro beziffert. Die Stadt geht davon aus, mehr als die Hälfte dieser Summe als Zuschuss einwerben zu können.

Zuschüsse gibt es auch dafür, die Straßenlaternen zu modernisieren. Die Energie fressenden herkömmlichen Leuchten müssen LED-Strahlern weichen. 130  000 Euro weist der Etat-Entwurf dafür aus. Bis zu 25 Prozent der Investition können über ein neues Förderprogramm abgerechnet werden.

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