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Karate : Behrendt greift nach der Deutschen Meisterschaft

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der 19-jährige Karateka vom SSV Nübbel hat beste Aussichten auf den Titelgewinn. Auch Robin Endricat und Patrick Urban sind am Start.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich zwei Karateka des SSV Nübbel bei einer Deutschen Meisterschaft im Finale gegenüberstanden. 2013 duellierten sich Felix Behrendt und Robin Endricat um den Titel – damals noch im Juniorenbereich. Am Wochenende gehören die beiden Nübbeler in Aschaffenburg zum Teilnehmerfeld der Deutschen Meisterschaft bei den Herren. Und insbesondere Felix Behrendt hat in der Klasse bis 75 kg gute Aussichten auf den großen Coup.

Derzeit dreht sich bei dem 19-jährigen Sportsoldat alles ums Training. Zwei Einheiten stehen täglich an. Und die Vorbereitung könnte nicht unter besseren Vorzeichen stehen, denn dank einer Ausnahmeregelung muss Behrendt nicht an seinem Bundeswehrstandort in Mainz präsent sein, sondern bereitet sich im heimischen Nübbel auf die Titelkämpfe vor. „Das ist schon außergewöhnlich, aber für mich natürlich super, weil ich jederzeit in unsere Halle kann“, sagt Behrendt. Vater Axel ist bekanntlich Trainer der Nübbeler Karateka und kann somit beste Rahmenbedingungen sowohl für seinen Sohn als auch für Robin Endricat und Patrick Urban schaffen. Zu dritt werden sie sich am Freitag auf den Weg machen.

Für Behrendt bietet sich in dieses Mal die ganz große Chance. Im Vorjahr sorgte er mit der Bronzemedaille für Aufsehen. „Das war schon der Hammer. Gleich in meinem ersten Herrenjahr habe ich damit nicht gerechnet“, sagt er. Am Sonnabend soll es noch weiter nach vorn gehen. Und das nicht nur, weil sich der 19-Jährige super fühlt und bestens vorbereitet ist, sondern weil mit Noah Bitsch der Topfavorit nicht dabei sein wird. Der 14-malige Deutsche Meister kann aufgrund einer Verletzung nicht starten. „Es wird dennoch nicht einfach, aber der Titel ist greifbar für mich. Da geht was“, glaubt Behrendt, der vom Deutschen Karate-Verband an Nummer zwei geführt wird, direkt hinter Bitsch.

Seine Auftaktgegner kennt er bereits. Zunächst geht es gegen den Hamburger Ümüt Demir und anschließend gegen Marvin Underberg aus Duisburg. Solle alles nach Plan laufen, könnte es im Halbfinale zur Wiederauflage des Kampfes um Bronze von 2014 kommen. Mit 8:4 hatte Behrendt seinerzeit Andreas Bachmann aus Bremen besiegt. Aber aus dem kleinen Finale im Vorjahr soll diesmal das große werden – möglicherweise ja wieder gegen seinen Teamkameraden Robin Endricat. „Das wäre natürlich eine sensationelle Geschichte“, so Behrendt.

Das Ticket für die U21-Weltmeisterschaften hat er derweil in der Tasche. Im November geht es ins indonesische Jakarta.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 06:32 Uhr

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