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Gesundheit und Bewegung : Begeisterung der Kinder soll auf die Eltern übergehen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kinderschutzbund spendete Schule und Kindertagesstätte Ernährungskursus und Doppelschaukel. Viele kommen ohne Frühstück zum Unterricht. Diabetes tritt schon im Vorschulalter auf.

shz.de von
erstellt am 18.Dez.2013 | 18:01 Uhr

Kinder „in Bewegung zu bringen“ und sie für gesunde Ernährung zu begeistern sind zwei Schwerpunkte in der Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes. Der Ortsverband Rendsburg unterstützt durch Spenden Aktivitäten und Projekte, die diese Ziele verfolgen. Der Evangelische Kindergarten „Kinderarche“ in Büdelsdorf konnte damit eine neue Schaukel für die Kleinen anschaffen. In der Schule Obereider in Rendsburg ermöglichte der Kinderschutzbund Viertklässlern, einen Kurs zum Ernährungsführerschein zu machen.

Frauke Thode vom Landfrauenverein Groß Wittensee brachte den 22 Grundschulkindern viel über Lebensmittel bei und ließ sie vor allem selbst die Speisen zubereiten. „Der Bedarf ist groß“, stellte die Klassenlehrerin Ursula Wandrowsky fest. „Viele Schüler kommen ohne Frühstück in die Schule.“ Sie hoffe, dass die Begeisterung der Kinder für gesunde Lebensmittel auch zu Hause in den Familien Auswirkungen habe.

„Die Eltern sollen über die Kinder motiviert werden, mehr auf gesunde Ernährung zu achten“, nannte auch Horst Reibisch als Ziel des Kurses. Der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Rendsburg, der den Ernährungsführerschein an der Schule finanzierte, wies darauf hin, dass Übergewicht bei Kindern weiter zunehme und Erkrankungen wie Diabetes II bereits im Grundschulalter aufträten.

Für mehr Bewegung sorgt der Kinderschutzbund im evangelischen Kindergarten „Kinderarche“ in Büdelsdorf. Eine große Doppelschaukel im Wert von 2400 Euro konnte auf dem Außengelände aufgestellt werden. „Die alte Schaukel war nicht mehr sicher und musste abgebaut werden“, erklärte die Leiterin Frauke Andersen. Dank der Spende konnte eine neue Schaukel gekauft werden, die von den Jungen und Mädchen immer gern genutzt werde. Aus dem Etat der Kirchengemeinde Büdelsdorf/Rickert als Trägerin der „Kinderarche“ wäre die Neuanschaffung nicht so schnell möglich gewesen, betonte Andersen.

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