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Landeszeitung

21. August 2017 | 01:44 Uhr

Faustball : Befreiungsschlag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Doppelspieltag holten die Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp sechs von acht möglichen Punkten und entledigten sich aller Abstiegssorgen. Lediglich Tabellenführer TV Jahn Schneverdingen erwies sich als zu stark.

Den Bundesliga-Faustballerinnen des TSV Schülp ist der erhoffte Befreiungsschlag gelungen: Am Doppelspieltag in Schneverdingen und daheim in Schülp feierte das Team um Mannschaftsführerin Svenja Bergmann in vier Spielen drei Siege. Nur gegen den Tabellenführer TV Jahn Schneverdingen hatten die Schülperinnen das Nachsehen (1:3.) Gegen den SV Dudenbüttel (3:1), den VfL Kellinghusen (3:2) und den TV Brettorf (3:1) belohnten sich Bergmann und Co. endlich einmal für die intensive Trainingsarbeit in den vergangenen Wochen. In der Tabelle verbesserten sich die TSV-Mädchen auf Platz 6 und haben jetzt deutlichen Abstand zu den Abstiegsrängen. „So langsam dürften wir das Wort Abstiegskampf wohl aus unserem Wortschatz streichen“, sagte eine erleichterte Interimstrainerin Nadine Kowalczyk nach dem erfolgreichen Wochenende.

TV Jahn Schneverdingen – TSV Schülp 3:1 (11:6, 8:11, 11:7, 11:6)
Zum Auftakt des Doppelspieltages ging es gegen den gastgebenden TV Jahn Schneverdingen. Der Tabellenführer aus Niedersachsen wurde am Ende zwar seiner Favoritenrolle gerecht, doch die Schülperinnen wehrten sich nach Kräften gegen die drohende Niederlage und konnten sogar Satz 2 für sich entscheiden. Auch im dritten Satz führten die TSV-Mädchen, doch dann wechselten die Gastgeberinnen mit Angreiferin Cindy Nökel die entscheidende Spielerin ein. Mit Nökel kehrte die nötige Ruhe ins Schneverdinger Spiel zurück. Die Gäste hielten zwar weiterhin gut mit, mussten sich aber gegen die mit fünf Nationalspielerinnen gespickte Heim-Mannschaft am Ende geschlagen geben.


TSV Schülp – SV Dudenbüttel 3:1 (3:11, 11:7, 11:3, 11:7)

Gegen den Aufsteiger, gegen den man das Hinspiel verloren hatte, musste unbedingt ein Sieg her. Doch die Schülperinnen verschliefen den ersten Satz komplett. Die Kowalczyk-Schützlinge schüttelten sich einmal kräftig und knüpften danach, angeführt von der starken Svenja Bergmann, an die gute Leistung aus dem Schneverdingen-Spiel an. Die Sätze 2 bis 4 und somit das Spiel gingen ohne jegliche Gefahr an den TSV.

TSV Schülp – VfL Kellinghusen 3:2 (11:6, 6:11, 12:14, 11:7, 11:9)

Die Kellinghusenerinnen hatten tags zuvor zwei Siege einfahren können und strotzten wie die TSV-Mädchen nur so vor Selbstvertrauen. Und so entwickelte sich von Beginn an eine hart umkämpfte Partie. Einen Schlagabtausch im wahrsten Sinne des Wortes lieferten sich die Hauptangreiferinnen beider Teams. Sowohl Svenja Bergmann (Schülp) als auch Anika Bruhn (Kellinghusen) stellten die gegnerische Abwehr auf dem nassen Rasen immer wieder vor Probleme. Satz 5 war an Spannung kaum zu überbieten. Bis zum 9:9 war nicht abzusehen, welches Team den Platz als Sieger verlassen sollte. Aber Lea-Sophie Himmelhan und Svenja Bergmann harmonierten in der Schlussphase prächtig und sorgten für die entscheidenden zwei Punkte zum 11:9 für den TSV.

TSV Schülp – TV Brettorf 3:1 (11:8, 6:11, 11:3, 11:7)
Das stark abstiegsbedrohte Schlusslicht forderte den Schülperinnen im letzten Spiel des Tages noch einmal alles ab. Nachdem der TV bereits zuvor gegen Kellinghusen den ersten Saisonsieg feiern konnte (3:2), sollte nun der zweite Streich folgen. Bis zum 1:1 nach Sätzen durften die Brettorferinnen noch hoffen, doch dann setzte sich mehr und mehr die Qualität der Gastgeberinnen durch. Vor allem dank einer starken Abwehrleistung entschieden die TSV-Mädchen das Spiel am Ende souverän für sich. „Nun können wir ganz befreit in die beiden letzten Spieltage gehen“, blickte Kowalczyk schon einmal voraus.

Am Sonntag geht es für die Schülperinnen zum punktlosen Schlusslicht MTV Hammah. Zweiter Gegner ist der Tabellenzweite Ahlhorner SV. Am Finalspieltag am 17. Juli stehen dann die Partien im niedersächsischen Wardenburg gegegn den gastgebenden SV Moslesfehn (3.) und MTSV Selsingen (5.) auf dem Programm.

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erstellt am 23.Jun.2016 | 06:00 Uhr

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