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Fussball : Bedenklicher Rückgang bei Neu-Schiedsrichtern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum Anwärterlehrgang des Kreisfußball-Verbandes RD-ECK meldeten sich nur nur 25 Teilnehmer.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2014 | 13:00 Uhr

Noch im Dezember sah es so aus, als ob der anstehende Schiedsrichter-Anwärterlehrgang des Kreisfußballverband Rendsburg-Eckernförde (KFV) eine ziemlich kuschelige Veranstaltung werden würde. Der Vorsitzende des Schiedsrichterausschusses, Hans-Werner Karstens erklärte kurz vor Weihnachten: „Die Teilnehmerzahl ist mit derzeit acht Anmeldungen sehr gering.“ Im Januar, unmittelbar vor Beginn des Lehrgangs trudelten schließlich doch noch einige Anmeldungen ein, so dass Karstens und sein Lehrwarte immerhin 32 potenzielle Unparteiische begrüßen konnten. Überschwängliche Freude löste das bei den Verantwortlichen dennoch nicht aus, denn die Entwicklung der Meldezahlen ist bedenklich. „In den letzten Jahren hatten wir immer über vierzig. Es ist ein negativer Trend auszumachen“, erklärt der oberste Schiri des KFV. Größer werden die Sorgenfalten, wenn man berücksichtige, dass lediglich 25 Teilnehmer aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde stammen. Die restlichen sieben kamen aus dem Kieler Bereich.

An drei Wochenenden drückten die angehenden Schiris die Schulbank, um die insgesamt 17 Regeln des Fußballs zu verinnerlichen. Den Fokus legte der Schiedsrichterausschuss dabei auf die Regel 12. Die beinhaltet das Thema „Verbotenes Spiel und unsportliches Betragen“. Karstens und seine Co-Referenten Jörg Kohn (Lehrwart) und Matz-Lennart Simon (Jugendlehrwart), Thomas Schwarzer (Beobachtungswart) und Christopher Heyn, der als erfahrener Schiedsrichter ebenfalls eine Lehreinheit übernahm, sorgten für einen abwechslungsreichen Unterricht. Besonderen Wert legten die Ausbilder zudem auf die Regel 5 (Der Schiedsrichter), die Abseitsregel 11 und das Thema Freistöße (Regel 13). „Insgesamt war der Lehrgang auch durch seine Zusammenstellung sehr harmonisch“, so Karstens. Er zeigte auch, dass die Schiedsrichterrei an kein Alter gebunden ist. Mit zwölf Jahren war Can-Ömer Späther (Wiker SV) der jüngste und Thomas Jochem (Surendorfer TS) mit 52 Jahren der älteste Anwärter. Erfreulich war auch die Teilnahme von sechs Mädchen und einer Frau.

Nicht ganz zufrieden war Karstens mit den Prüfungsergebnissen. Drei Teilnehmer bestanden die Prüfung nicht. Mit 60 Punkten blieben die Lehrgangsbesten Ingo Awe (TSV Vineta Audorf) und Joe Nowak (SV Friedrichsort) hingegen fehlerfrei.

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