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Bauschutt und Tapetenreste: Umweltfrevel in Holzbunge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Seit vier Wochen entsorgen Unbekannte immer wieder Müll in der Gemeinde / Bürgermeister bittet um Hilfe

Eigentlich laden die kleinen Wege und Redder in den Hüttener Bergen zum Wandern ein. Doch seit einiger Zeit sorgt Umweltfrevel für Ärger in der Gemeinde Holzbunge. „Seit etwa vier Wochen bemerken wir verstärkt illegale Entsorgung von Bauschutt und Müll“, berichtet Bürgermeister Ole Bening. An mindestens drei Stellen seien an unterschiedlichen Tagen Baustoffe in die Landschaft gekippt worden. Außerdem sind fünf Säcke mit Tapetenresten an verschiedenen Stellen in der Gemeinde aufgetaucht.

„Die Fundorte sind immer sehr abgelegen an Sand- oder Plattenwegen“, stellt Bening fest. „Meist wird der Abfall über Nacht entsorgt und erst am nächsten Tag entdeckt“, so der Bürgermeister weiter. Es handelt sich auch nicht um große Mengen, jedoch habe die Gemeinde jedes Mal den illegal aufgehäuften Bauschutt entsorgen müssen. Bening selbst habe vor einigen Tagen sogar eine alte Waschmaschine zum Abfallwirtschaftszentrum gefahren.

Der jüngste Fall ereignete sich in der Nacht zu gestern. Direkt am Naturpark-Wanderweg „Kolonistenhof-Freudental“ haben Unbekannte gleich zwei gelbe Säcke mit Dämmmaterial und einen Haufen Bauschutt abgeladen. Auch Restmüll in Form einer CD, alter Socken und gebrauchter Putzlappen findet sich dort am Wegesrand. „Das lag am Mittwoch definitiv noch nicht dort“, kann Ole Bening den Zeitraum der Müllentsorgung sicher eingrenzen. Der Bürgermeister bittet nun um Hilfe von Wanderern und Spaziergängern. Sollte jemand ungewöhnliche oder verdächtige Beobachtungen machen, mögen sich die Personen gern bei Ole Bening selbst oder dem zuständigen Ordnungsamt der Gemeinde melden. „Vielleicht bekommen wir ja auch mal ein Kennzeichen“, hofft Ole Bening der illegalen Müll-Entsorgung auf die Spur zu kommen.

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