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Büdelsdorf : Baufirma verspricht: Diese Schule wird rechtzeitig fertig

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Feierliche Grundsteinlegung in Büdelsdorf für Heinrich-Heine-Schule. Einweihung im August 2017.

shz.de von
erstellt am 10.Mär.2016 | 09:29 Uhr

Zahlreiche Unterschriften von Schülern, ein paar Münzen, Bauzeichnungen, eine aktuelle Ausgabe der Landeszeitung und sogar ein Handy – all das ist in der Metallkapsel enthalten, die gestern in einem feierlichen Akt in das Fundament der neuen Heinrich-Heine-Schule eingelassen wurde. An der offiziellen Grundsteinlegung nahmen Schüler, Lehrer, Verwaltungsleute, Kommunalpolitiker und – selbstverständlich – die Arbeiter teil, die seit Herbst das größte Büdelsdorfer Neubauprojekt verwirklichen. Generalunternehmer ist die Baufirma Goldbeck aus Bielefeld. Dr. Michael Burkhardt, Leiter des Bereichs Schulen- und Handelsimmobilien, sagte gestern zum Publikum: „Ich verspreche Ihnen, dass wir die Schule pünktlich im August 2017 übergeben.“

In Büdelsdorf wurde dieses Versprechen von niemandem angezweifelt. Bürgervorsteher Horst Eckert, Bürgermeister Jürgen Hein oder Schulleiterin Silke Cleve berichteten unisono, dass die Zusammenarbeit mit der Baufirma und den Arbeitern hervorragend sei. Nach den Worten von Eckert zahlt sich nun aus, dass man nach der „historischen Entscheidung“ der Stadtvertretung pro Schulbau (Januar 2013) sehr gründlich geplant habe. Bürgermeister Hein ergänzte: „Es ist ein tolles Gefühl, mit der heutigen Grundsteinlegung die seinerzeitige Vision einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft in Büdelsdorf Wirklichkeit werden zu lassen.“ Der 20,5 Millionen Euro teure Neubau für die Gesamtschule mit integrierter Oberstufe ist dabei der größte, aber nicht der einzige Brocken, den die Stadt bewältigen will. Nach der Einweihung wird die jetzige Heinrich-Heine-Schule in ein Grundschulzentrum umgebaut, in dem die beiden derzeitigen Standorte der Astrid-Lindgren-Schule zusammengeführt werden. Anschließend wird eine neue Kindertagesstätte errichtet – als Ersatz für den Kindergarten „Liliput“.

Schulleiterin Silke Cleve, die an der alle zwei Wochen stattfindenden ganztägigen Baubesprechung teilnimmt, zeigte sich überwältigt davon, „wie schnell alles voran geht.“ Voran geht es indes auch mit der Schülerzahl. Aktuell wird die Schule von 751 Kindern und Jugendlichen besucht. Sie sind verteilt auf 30 Klassen. Als die Entscheidung für den Neubau fiel, waren es 29 Klassen mit 673 Schülern. Es dürften noch mehr werden. Für das kommende Schuljahr liegen 90 Anmeldungen vor.

Zwei Schülerinnen bekamen gestern Applaus: Salome Atasu und Anna Vetter (beide 16 Jahre alt und in der zehnten Klassenstufe) sammelten die Schüler-Unterschriften für die Metallkapsel, die ins Fundament eingelassen wurde. Außerdem verfassten sie einen kleinen Bericht zur Lage der Nation: „Darin steht, dass wir in einer Demokratie leben, Frau Merkel Bundeskanzlerin ist und wir derzeit viele Flüchtlinge aufnehmen.“ Und wenn die Arbeiten im Zeitplan bleiben, werden die beiden jungen Frauen vom Neubau sogar noch profitieren und können ihr letztes Schuljahr in dem modernsten Schulgebäude der Region verbringen.

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