Nortorf : Baubeginn so "schnell wie möglich"

Ab dem Bahnübergang soll die Hohenwestedter Straße ausgebaut werden. Foto: borrmann
Ab dem Bahnübergang soll die Hohenwestedter Straße ausgebaut werden. Foto: borrmann

Hohenwestedter Straße wird ausgebaut / Anwohner beteiligen sich / Bürgermeister lobt gute Zusammenarbeit der Beteiligten

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23. Februar 2013, 08:53 Uhr

nortorf | Einig sind sich Politiker und Anlieger bezüglich des Ausbaus der Hohenwestedter Straße. In der jüngsten Bauausschusssitzung der Stadt wurde eine Beteiligung der Bewohner unter Dach und Fach gebracht.

Bereits im Januar wurde in einer Anliegerversammlung der Straßenbauentwurf vorgestellt. Dabei wurde die Notwendigkeit der geplanten Erneuerung erläutert. Der Zustand der Straße und das mangelnde Längsgefälle erschweren unter anderem die geordnete Wasserführung. Die Notwendigkeit des Straßenausbaus hänge auch mit dem Mischwasserkanal zusammen. Eine Untersuchung ergab, dass der rund 63 Jahre alte Kanal erhebliche Schäden aufweist.

Der Entwurf sieht eine Verbreiterung der Fahrbahn von 5,10 auf sechs Meter vor. Die Fahrbahnoberfläche wird nicht speziell für den vom naheliegenden Gusswerk ausgelösten Lkw-Verkehr ausgelegt. Die Anlieger äußerten den Wunsch, den Lkw- und Busverkehr weitgehend aus dieser Straße herauszunehmen sowie Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zu berücksichtigen. Der Bau eines Fahrradweges sei nicht möglich, wurde erklärt. Die benötigte Fahrbahnbreite sei dafür nicht ausreichend. Vorgesehen ist eine Tempo-30-Straße, um Lärm zu minimieren.

Die Stadtwerke beabsichtigen, die Gas- und Wasserleitungen sowie die Stromversorgungsleitungen zu erneuern. Zum Aufbau eines künftigen Glasfasernetzes werden Leerrohre verlegt.

Die veranschlagten Kosten für die Hohenwestedter Straße (Anliegeranteil 60 Prozent) belaufen sich derzeit auf rund 690 000 Euro für Fahrbahn, Gehweg, Beleuchtung und Entwässerung. Der Anliegeranteil liegt momentan bei rund neun Euro pro Quadratmeter. Für den Gießereiweg (Anliegerstraße; Anliegeranteil rund 75 Prozent) wird ein Beitragssatz von knapp über zwei Euro pro Quardratmeter erhoben.

Bürgermeister Horst Krebs freute sich über den erfolgreichen Abschluss. "Wir haben gezeigt, wie man so etwas vernünftig regeln kann, ohne dass ein neues Stuttgart 21 entsteht", freute sich der Amtsinhaber. "Die gute Zusammenarbeit mit den Beteiligten ist keine Selbstverständlichkeit." Nun soll der Straßenausbau so "zeitnah wie möglich" losgehen.

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