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Bredenbek : Bau des Bahnhaltepunktes hat begonnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gestern um 17.15 Uhr raste der Zug aus Kiel noch vorbei. Doch das soll sich bald ändern.

„Nächster Halt: Bredenbek.“ Diese Lautsprecherdurchsage soll ab Januar in den Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Kiel und Rendsburg ertönen. Dann soll der Bahnhaltepunkt am Rolfshörner Weg fertig sein, für den gestern der symbolische erste Spatenstich erfolgte.

600 000 Euro hat die Gemeinde für den Bahnhaltepunkt veranschlagt. „Davon werden 70 Prozent öffentlich gefördert“, erklärte Bürgermeister Bartelt Brouer vor dem ersten Spatenstich. Geplant sind neben einem 150 Meter langen Bahnsteig auch überdachte Wartehäuschen, Fahrradabstellplätze, eine Treppe von der Brücke hinunter zum Haltepunkt und Parkplätze. Diese sollen nicht nur vom Rolfshörner Weg aus erreichbar sein, sondern auch von dem interkommunalen Gewerbegebiet, das etwa 400 Meter entfernt liegt. Eine Straße von dort bis zur Haltestelle bauen die Gemeinden Bredenbek. Die Kosten dafür liegen bei 220 000 Euro, der öffentliche Fördersatz bei 50 Prozent. Die Straße durch das Gewerbegebiet finanziert die Gemeinde Bovenau. Diese wird ebenfalls etwa 220 000 Euro kosten.

In Bredenbek und Bovenau wird die neue Haltestelle durchweg positiv beurteilt. Für Schulkinder, die nach Rendsburg fahren, hat die Bahn auf jeden Fall Vorteile. „Sie können mit dem Fahrrad zur Bahn fahren und sind dann nach 15 Minuten in Rendsburg“, machte Brouer deutlich. Dem stimmte auch der Bovenauer Bauausschussvorsitzende Andreas Arlt zu.

Dass Bredenbek nach dreißig Jahren wieder einen Bahnhaltepunkt bekommt, habe weit reichende Auswirkungen, stellte Brouer fest. Der Bahnanschluss sei ein Ansiedlungskriterium, der Wert von Grundstücken und Immobilien steige dadurch.

Am 5. Januar 2015 soll der Bahnhaltepunkt mit Verbindungen im Stundentakt nach Rendsburg und Kiel eingeweiht werden.

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erstellt am 02.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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