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Fussball-Kreisliga : Bargstedter Niederlage im Topspiel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TuS unterliegt dem 1. FC Schinkel verdient mit 1:3. Vineta Audorf und Jevenstedt teilen sich die Punkte.

Gleich zwei Topspiele gab es in der Fußball-Kreisliga Rendsburg Eckernförde. Während sich der TSV Vineta Audorf und der TuS Jevenstedt mit einer Punkteteilung (2:2) zufrieden geben mussten, gewann der 1. FC Schinkel beim TuS Bargstedt mit 3:1. Tabellenführer TuS Rotenhof gab sich keine Blöße und setzte sich auf eigenem Platz verdient mit 3:1 gegen den VfR Eckernförde durch.

TSV Vineta Audorf – TuS Jevenstedt 2:2 (0:0)
Vor der Winterpause wären die Jevenstedter wohl als großer Favorit in das Spiel gegangen, doch die Vorzeichen haben sich geändert. Während die Audorfer immer besser in Fahrt kommen, sind die Gäste noch ohne Dreier in der Rückrunde. Gerade in der ersten Halbzeit war von der Spielfreude des Gastgebers aber nur wenig zu sehen und so ging es mit einem gerechten 0:0 in die Pause. Nach der Halbzeit kam mehr Tempo ins Spiel. Audorf verpasste es aber trotz zweifacher Führung, die Punkte zu Hause zu behalten. „Wenn man zweimal führt, muss man einfach so clever sein und das Ding über die Runden bringen. Das ärgert mich“, meinte Vineten-Coach Norman Bock. „Alles in allem war das 2:2 aber leistungsgerecht. Sowohl von den Spielanteilen, als auch von der Chancenverteilung.“

Tore: 1:0 Patrick Scheer (59.), 1:1 Mirko Mrosek (69.), 2:1 Scheer (73.), 2:2 Paulsen (88., ET).

TuS Rotenhof – VfR Eckernförde 3:1 (1:1)
Zwar ging der Gastgeber früh in Führung, musste aber schnell den Ausgleich hinnehmen. „Nach dem 1:1 waren wir vollkommen von der Rolle“, berichtete TuS-Coach Thomas Gosch. Doch der abstiegsbedrohte VfR konnte daraus keinen Profit schlagen und machte zu wenig nach vorne. „In der Halbzeit musste ich dann mal richtig laut werden“, so Gosch. Mit Erfolg. Durch einen Doppelschlag entschieden die Rotenhöfer die Partie zu ihren Gunsten. Gosch: „Aufgrund der starken zweiten Hälfte geht der Sieg auf jeden Fall in Ordnung. Wir wissen, dass wir gegen die Mannschaften von unten Punkte holen müssen, damit wir fit für die entscheidenden Spiele sind.“

Tore: 1:0 Tobias Skoruppa (11.), 1:1 Benjamin Schmidtke (14.), 2:1 Jan Kock (55.), 3:1 Skoruppa (58.).

SG Felde/Stampe – TSV Borgstedt 3:3 (3:2)
Im zweiten Spiel in Folge kam die SG nicht zu einem Dreier und muss sich langsam von den Aufstiegsträumen verabschieden. Auch die doppelte Führung konnte der Gastgeber nicht zu seinen Gunsten nutzen und verspielte diese, wie auch schon in der Vorwoche. „ Die Felder haben es verpasst, früh den Sack zu zumachen“, freute sich Borgstedts Torben Bahr. Gleich zwei TSV-Spieler mussten das Spielfeld vorzeitig verlassen. Trotzdem brachten die Gäste das Unentschieden noch über die Runden. „Die Karten waren ein Witz! Danach haben wir so ein kleines Trainingsspiel draus gemacht und mit Mann und Maus verteidigt“, meinte Bahr. „Mit elf Mann hätten wir das Ding wohl gewonnen.“

Tore: 1:0 Eric Henack (22.), 2:0 Tobias Henning (27.), 2:1 Benjamin Seebauer (35.), 3:1 Pascal Entinger (42.), 3:2 Seebauer (43.), 3:3 Luca Schwark (57.).
Gelb-Rote Karte: Benjamin Seebauer (68., Borgstedt, Meckern).
Rote Karte: Christopher Stocks (68., Borgstedt, Schiedsrichterbeleidigung).

TSV Karby – Osdorfer SV 2:0 (1:0)
Von Anfang an waren die Hausherren überlegen und erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. In der 16. Minute schoss Tim Pommerening die hoch verdiente Führung. „Danach hätten wir den Sack zu machen müssen. Allein Tobias Peitz hatte viele Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden“, sagte TSV-Obmann Roger Behrens. In der zweiten Hälfte wurden die Osdorfer besser, ließen aber den nötigen Zug zum Tor vermissen, sodass Alexander Luft mit dem Abpfiff das Spiel entschied. Behrens: „Das war das erwartete Kampfspiel mit einem verdienten Sieger.“

Tore: 1:0 Tim Pommerening (16.), 2:0 Alexander Luft (90.).

Bes. Vork.: Andreas Otte (Karby) verschießt Foulelfmeter (15.).
Rote Karte: Sven Möller (15., Osdorf, Notbremse)

Borussia 93 Rendsburg – TSV Waabs 2:0 (1:0)
Von Anfang an war der Gastgeber schneller im Kopf und kaufte den Gästen so den Schneid ab. Gerade in der zweiten Halbzeit zeigte sich die Überlegenheit der Rendsburger. „Wir hatten einen guten Kader, das hat sich ausgezahlt. Aufgrund der vielen Chancen nach dem Wiederanpfiff hätten wir sogar noch höher gewinnen können“, meinte 93-Betreuer Kai Nacken-Hoffmann.

Tore: 1:0 Özkan Altin (40.), 2:0 Benjamin Kohlmorgen (83.).

Osterbyer SV – TSV GH Lütjenwestedt 4:0 (1:0)
Der Osterbyer SV ließ von Anfang an keinen Zweifel am Dreier aufkommen. Trotzdem mussten die Zuschauer noch bis kurz nach der Halbzeit zittern, bevor Willi Mogel das vorentscheidende 2:0 erzielte. Danach war der Bann gebrochen und es folgten noch zwei weitere OSV-Tore. „Das Ergebnis geht auch in der Höhe absolut in Ordnung. Den Lütjenwestedtern möchte ich trotzdem ein Lob aussprechen: Die haben nie aufgesteckt und bis zum Ende alles gegeben“, so OSV-Betreuer Wolfgang Fleck.

Tore: 1:0 Henrik Petersen (18., FE), 2:0 Willi Mogel (49.), 3:0 Philipp von Lindt (61.), 4:0 Björn Breitkopf (82.).
Gelb-Rote Karte: Christian Schmidt (80., Lütjenwestedt, wiederholtes Foulspiel).

TuS Bargstedt – 1. FC Schinkel 1:3 (1:3)
Das Spiel wurde allen Erwartungen gerecht und begann sofort mit ordentlichem Tempo. Durch einen Doppelschlag von Michael Kaiser (7.,9.) ging Schinkel früh in Führung. „Das war ein Schock für uns. Nach dem 1:2 kamen wir dann besser in die Partie“, sagte TuS-Coach Frank Wolter. Doch kurz vor der Pause kam es zur Vorentscheidung durch Ardian Stubbla. Besonders ärgerlich für die Bargstedter war der verschossene Elfmeter Mitte der zweiten Halbzeit. „Wäre der reingegangen, hätten wir vielleicht noch was holen können. Alles in allem geht der Schinkeler Sieg aber in Ordnung“, so Wolter.

Tore: 0:1,0:2 Michael Kaiser (7.,9.), 1:2 Florian Engbrecht (19.), 1:3 Ardian Stubbla (44.).
Bes. Vork.: Matthis Döring (Bargstedt) verschießt Foulelfmeter (60.).

Eckernförder SV II – Osterrönfelder TSV II 2:0 (1:0)
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, meinte Eckernfördes Coach Töns Dohrn. Zwar war die ESV-Reserve von Anfang an überlegen, ging aber viel zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Trotzdem steckten die Gäste nie auf und gewannen am Ende hochverdient mit 2:0. „Wir wussten vorher, dass es nicht so leicht wird, wie die Tabelle es aussagt. Gerade in der zweiten Hälfte haben wir uns selber im Chancen vergeben selber übertroffen“, nahm Dohrn die Abschlussschwäche seines Teams mit Humor.

Tore: 1:0 Lasse Schumacher (16.), 2:0 Yusuf Yesil (89.).

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