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Fussball : Bargstedt lässt es ordentlich krachen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TuS trifft in Osterby acht Mal und bleibt in Lauerstellung zur Spitze der Fußball-Kreisliga RD-ECK.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 11:30 Uhr

Tabellenplatz fünf – 21 Punkte: Der TuS Bargstedt bleibt die Torfabrik der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde. 46 Mal ließen es die Bargstedter bislang im Netz des Gegners klingeln. Beim erneuten Kantersieg in Osterby stand es am Ende 8:3. Das Gegenstück dazu bildet der TSV Gut-Heil Lütjenwestedt (52 Gegentore), der beim 1:7 gegen Jevenstedt die nächste derbe Klatsche kassierte.

Ein Unentschieden, das keinem wirklich weiterhilft, gab es in Schacht-Audorf beim 2:2 des TSV Vineta gegen den TSV Waabs.

Osterbyer SV – TuS Bargstedt 3:8 (2:4)

„Bargstedt ist der beste Gegner auf den wir diese Saison getroffen sind. Auch besser als der Eckernförder SV II und der 1. FC Schinkel“, war OSV-Coach Nico Stocks voll des Lobes für die Gäste. Von Anfang an waren die Bargstedter überlegen und spielten sich mit fortlaufender Spieldauer in einen wahren Rausch. Von der Heimelf kam nur wenig nach vorne und sie schauten oftmals nur beim Kombinationsspiel der Gäste zu. „Die werden es noch vielen Gegnern schwer machen und lange um den Aufstieg mitspielen. Sie haben uns von Anfang an den Schneid abgekauft und unsere individuellen Fehler eiskalt ausgenutzt“, so Stocks.

Tore: 1:0 Henrik Petersen (8.), 1:1 Thiess Michaelis (10.), 1:2 Jan-Henik Schrum (21.), 2:2 Willi Mogel (25.), 2:3 Schrum (30.), 2:4 Markus Wieben (41.), 2:5 Thorben Dibbern (52.), 2:6 Michaelis (55.), 2:7 Mathis Döring (65.), 3:7 Petersen (71.), 3:8 Döring (87.).

TSV Vineta Audorf – TSV Waabs 2:2 (1:1)

Beide Mannschaften, so hört man immer wieder, spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Auch im direkten Aufeinandertreffen schaffen sie es nicht, sich von den Abstiegsplätzen zu abzusetzen. In der über weite Strecken ausgeglichenen Partie mangelte es auf beiden Seiten an Torraumszenen. „Das war hauptsächlich Mittelfeldgeplänkel“, wusste auch Vineta-Co-Trainer Ralf Gorn, der Trainer Norman Bock an diesem Tag vertreten musste. „Beide Mannschaften hatten sich nicht mehr als ein Punkt verdient. Uns hat einfach Jens Ehlers gefehlt, der unserem Offensivspiel sicher gut getan hätte“, so Gorn der weiß, dass der eine Punkt „beiden Teams nicht so richtig weiterhilft“.

Tore: 0:1 Timon Goos (27.), 1:1 Tim Kluck (29.), 2:1 Patrick Scheer (50.), 2:2 Goos (80.).
 

SG Felde/Stampe – VfR Eckernförde 5:1 (1:1)

Des einen Freud ist des anderen Leid, so könnte das Motto dieses Spiels lauten. Während sich die SG Felde/Stampe mit diesem Sieg in der Spitzengruppe etabliert, straucheln die Eckernförder immer weiter in den Abstiegsstrudel. Trotz des besseren Beginns und der zu dem Zeitpunkt verdienten Führung, verloren die Gäste nach 25 Minuten die Kontrolle über die Partie. Noch vor der Pause kam die SG so zum zwischenzeitlichen Ausgleich. „Die zwei frühen Tore nach dem Wiederanpfiff haben uns Auftrieb gegeben. Vom VfR kam danach kaum noch Gegenwehr“, sagte SG-Trainer Oliver Bock. Trotz der Serie von sieben Partien ohne Niederlage will Bock aber ruhig bleiben und von Spiel zu Spiel schauen: „Die nächsten Begegnungen sind allesamt gegen Aufstiegsaspiranten und werden zeigen, wohin unser Weg führt. Noch sind wir nicht so weit, um ganz oben mitzuspielen“.

Tore: 0:1 Jannik Kommorovski (10., FE), 1:1 Lasse Kleemann (38.), 2:1, 3:1 Florian Garling (48., 53.), 4:1 Tobias Henning (69.), 5:1 Kleemann (90.).
 

TSV Karby – Osterrönfelder TSV II 4:0 (4:0)

Einen wichtigen Dreier erzielte der TSV Karby und verschaffte sich so weiter Luft im Tabellenkeller. Mit starkem Wind im Rücken und vier Toren in 22 Minuten war das Spiel schon vor der Pause entschieden. „Der Wind hat uns in der Phase geholfen. Unsere Chancen haben wir konsequent in Tore ummünzen können“, freute sich Jens Scharnowski. In der zweiten Hälfte konnten die Gäste die sich bietenden Windvorteile nicht ausnutzen und kamen nur selten zu Tormöglichkeiten. „Wir hätten durch unsere Konterchancen noch das ein oder andere Tor mehr machen können“, trauerte Scharnowski den vergebenen Möglichkeiten kurz nach, wusste aber wie wichtig dieser Sieg war: „Es gibt sicher mehr als einen Absteiger und deswegen war der Sieg ganz wichtig, um uns von unten Absetzen zu können.“

Tore: 1:0 Michael Ressler (11.), 2:0 Andreas Otte (17.), 3:0 Philipp Winkelmann (31.), 4:0 Gerrit Behrens (33.).
 

TSV GH Lütjenwestedt – TuS Jevenstedt 1:7 (1:4)

Auch im Spiel gegen den TSV Lütjenwestedt setzen die Jevenstedter ihre Serie fort und kämpfen sich so langsam aber sicher nach oben. Bereits nach zwölf Minuten und drei Treffern der Gäste war das Spiel entschieden. „Danach haben wir das Spiel so ein bisschen verwaltet und das Tempo rausgenommen“, sagte TuS-Trainer Helge Becker. Nach dem Wiederanpfiff kam wieder mehr von der Becker-Elf und sie erzielten gegen eine ganz schwache Heimmannschaft noch drei weitere Tore. „In den letzten zwanzig Minuten hätten wir durchaus noch mehr Tore erzielen können. Ich hoffe, dieser Sieg gibt uns weiter Auftrieb. Langsam wissen wieder alle Spieler, was sie eigentlich können“, so Becker.

Tore: 0:1, 0:2 Mirko Mrosek (1., 9.), 0:3 Sebastian Hehnke (12.), 0:4 Thore Neben (21.), 1:4 Lasse Eichert (30.), 1:5 Henrik Lassen (46.), 1:6 Mrosek (80.), 1:7 Lassen (90.).
 

Borussia 93 Rendsburg – Osdorfer SV 5:1 (3:0)

Nach drei Niederlagen in Folge konnte die Borussia aus Rendsburg mal wieder einen Sieg bejubeln. „Für das Selbstbewusstsein war der Sieg, besonders nach dieser Durststrecke, wichtig“, wusste Betreuer Kai Nacken-Hoffmann. Bereits unter der Woche hat sich gezeigt, dass die 93er mehr sein wollen als nur ein Punktelieferant. „Die Trainingsbteiligung war so gut wie selten. Wir haben viele Einzelgespräche geführt, die offensichtlich geholfen haben.“ Von Anfang an traten die Gastgeber selbstbewusst auf und erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, die sie bis auf wenige Ausnahmen, konsequent nutzten und verdient mit 5:1 gewinnen konnten. „Ich hätte in meinen kühnsten Träumen nicht so ein Auftreten der Mannschaft erwartet“, gab Nacken-Hoffmann zu.

Tore: 1:0 Benjamin Kohlmorgen (8.), 2:0, 3:0 Robin Grell (20., 23.), 4:0 Kohlmorgen (57.), 4:1 Marcel Qualen (71.), 5:1 Kanur Cakir (76., FE).


Eckernförder SV II – TSV Borgstedt 5:1 (2:0)

Bereits nach 21 Minuten lenkten Jenrik Christensen und Garbit Temirgan das Spiel in Richtung Sieg für die ESV-Reserve. Kurz darauf gab es nochmal eine Schrecksekunde für die Eckernförder. Doch den Foulelfmeter der Gäste hielt der ESV-Torwart Torben Christensen überragend. „Ihm ist der Sieg auch zu verdanken. Wären die Borstedter da auf 1:2 rangekommen, wäre das Spiel sicher ganz anders gelaufen“, so ESV-Trainer Töns Dohrn. Anschließend kam von den Gästen nur noch wenig nach vorne, und die Hausherren übernahmen jegliche Kontrolle über die Partie. „Viele Mannschaften treten gehemmt auf, wenn sie wissen, dass sie Tabellenführer werden können. Uns hat das heute eher gestärkt“, gab sich Dohrn zufrieden.

Tore: 1:0 Jenrik Christensen (19.), 2:0 Garbit Temirgan (21.), 3:0 Eduard Moor (73.), 4:0 Temirgan (80.), 5:0 Moor (83.), 5:1 Christopher Stocks (89.).
Bes. Vork.: Sören Zehnke (TSV) verschießt Foulelfmeter (32.).
 

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