Mörel/Trappenkamp : „Banana“ hat sich gut eingelebt

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Wildschweindame „Banana“ wird vielen noch aus dem Vorjahr im Gedächtnis sein. Sie schloss sich einer Rinderherde an. Seitdem lebt sie im Erlebniswald Trappenkamp und fühlt sich dort offensichtlich wohl.

shz.de von
05. August 2016, 06:00 Uhr

Ende des vergangenen Jahres erregte Wildschweindame „Banana“ bundesweit und sogar international Aufsehen: Die junge Bache hatte sich in Mörel einer Rinderherde angeschlossen und fühlte sich dort offensichtlich tierisch wohl. Zumindest wehrte sie sich mit Leibeskräften gegen einen ersten Einfangversuch. Erst im zweiten Anlauf konnte das Wildschwein ausgetrickst und geschnappt werden.

Mittlerweile hat sich der Medienrummel um „Banana“ gelegt. Seit Dezember 2015 lebt sie im großen Wildschweingehege des Erlebniswaldes Trappenkamp. Derzeit ist sie noch zusammen mit dem Keiler „Heinrich“ und der etwas älteren Bache „Mathilda“ in einem kleinen Nebengehege untergebracht. „‚Mathilda‘ hat im Frühjahr fünf Frischlinge gesetzt, die jetzt von der ganzen ‚WG‘ erzogen werden. ‚Banana‘ ist dabei eine gute Adoptivmutter geworden“, berichtet Stephan Mense, Leiter des Erlebniswaldes. Die Umstellung von der Gesellschaft der Rinder auf die Artgenossen sei unproblematisch verlaufen, da „Banana“ sehr sozial sei und die Mitarbeiter und Pfleger akzeptiere.

Und wie sieht die Zukunft des jungen Wildschweins aus? „Im Herbst kann sie zu der großen Rotte in das große Gehege umziehen. Und im nächsten Frühjahr wird sie ganz sicher eigene Frischlinge bekommen“, so Mense. Für jene, die dem Erlebniswald einen Besuch abstatten und dabei Ausschau nach der Bache halten möchten, hat er noch einen Tipp parat, „Banana“ hat nämlich ein besonderes Merkmal: „Sie hat einen sehr kurzen ‚Pürzel‘ ,so heißt der Wildschweinschwanz.“

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