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Basketball : Baltic Sea Lions wollen die dritte Chance nutzen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Baltic Sea Lions, eine Spielgemeinschaft aus Rendsburg und Kiel, kämpft um die Qualifikation zur Jugend-Basketball-Bundesliga. In Berlin treffen die „Seelöwen“ auf den EBC Rostock, Higherlevel Berlin, TK Hannover und die Weser Baskets Akademie Bremen.

Allein haben es die Junior Twisters Rendsburg nicht geschafft und gleich zwei Chancen auf den Klassenerhalt in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) verstreichen lassen. In der Punktrunde wurde der Nachwuchs des BBC Rendsburg Letzter, ebenso in der Relegationsrunde. Damit stehen die Junior Twisters, die seit der Einführung der JBBL im Jahre 2008 stets in der höchsten Jugendspielklasse vertreten waren, als Absteiger fest. Doch nun erhalten Trainerin Antje Mevius und ihre Schützlinge eine dritte Chance: Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) hat eine weitere Qualifikation ausgeschrieben. Gemeinsam mit dem TSV Kronshagen – beide Vereine kooperieren seit dem 1. Mai (die LZ berichtete) – kämpfen die Rendsburger als Baltic Sea Lions am Wochenende um das erneute Ticket für die JBBL. An den vier Qualifikations-Turnieren im gesamten Bundesgebiet nehmen 20 Mannschaften teil; von den jeweils fünf Teams pro Gruppe qualifizieren sich die beiden Erstplatzierten für die Bundesligasaison 2016/17. Die Sea Lions treffen in ihrer Gruppe in Berlin auf den EBC Rostock, Gastgeber Higherlevel Berlin, TK Hannover und die Weser Baskets Akademie Bremen. Gespielt wird nach dem Modus jeder gegen jeden mit leicht verkürzter Spielzeit mit acht statt zehn Minuten pro Viertel.

Die Chancen, sich durch die „Hintertür“ erneut einen Startplatz für die JBBL zu sichern, beurteilt Antje Mevius positiv: „Wir haben große Spieler mit viel Potenzial. Leider war die Vorbereitungszeit mit insgesamt sechs Wochen sehr kurz. Unser Ziel ist dennoch der zweite Platz in der Gruppe, was bei einem guten Turnierverlauf möglich erscheint.“ Die Hoffnungen der Baltic Sea Lions ruhen vor allem auf Torge Rump, Alexander Mau, Daniel Merz, Gbenga Hansen, Mats Butzke und Abdullah Abdulaev. Sie haben bereits in der vergangenen Saison mit den Junior Twisters Bundesligaerfahrung sammeln können. Das Team der „Seelöwen“ komplettieren drei weitere Rendsburger Spieler, sieben Akteure des TSV Kronshagen und ein Spieler des TS Einfeld. Dabei bescheinigt Antje Mevius, die zusammen mit dem Kronshagener Mathias Töpfer das Team trainiert, den Spielern aus Kiel und Neumünster ein gutes Niveau. Zudem sind sie groß gewachsen. Mevius: „Die Spieler wachsen mehr und mehr zu einem Team zusammen. Doch es liegt noch einige Arbeit vor uns.“

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