Nortorf : Bahnübergänge sind bis August komplett gesperrt

Die Bahnschranken in Nortorf, Bokel, Brammer und Ellerdorf bleiben ab Montag wegen Gleisarbeiten unten.
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Die Bahnschranken in Nortorf, Bokel, Brammer und Ellerdorf bleiben ab Montag wegen Gleisarbeiten unten.

Die Bürger im Amt Nortorfer Land müssen ab Montag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Grund dafür: Alle drei Bahnübergänge in Nortorf werden gesperrt.

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11. Juli 2015, 06:09 Uhr

Die Bürger im Amt Nortorfer Land müssen ab Montag mit erheblichen Verkehrsbehinderungen rechnen. Der Grund dafür: Alle drei Bahnübergänge in Nortorf (Hohenwestedter Straße, Rendsburger Straße, Bargstedter Straße) sowie die Bahnübergänge in Bokel, Brammer und Ellerdorf bleiben aufgrund von Gleisarbeiten teilweise bis Anfang August voll gesperrt. Für Autofahrer werden Umleitungsschilder aufgestellt. In Nortorf steht für Fußgänger zwischen 6 und 18 Uhr ein Taxishuttle bereit, das die Bürger alle 20 Minuten von A nach B befördert.

Für die notwendigen Gleis- und Bahnübergangsarbeiten sind sogenannte Bestückungszüge notwendig, erklärt Peter Krey vom Ordnungsamt. „Und diese sind rund 700 Meter lang.“ Da zwischen den einzelnen Bahnübergängen teilweise aber keine 700 Meter liegen, müssen die Schranken dauerhaft unten bleiben. „Es war angedacht, zwischenzeitlich die Sperrung an einzelnen Übergängen tageweise zumindest für Fußgänger wieder aufzuheben, aber das würde nur für Verwirrung sorgen“, ist sich Krey sicher. Deshalb entschied man sich, die Zugänge dauerhaft zu sperren und erst, wenn die Bauarbeiten komplett abgeschlossen sind, wieder zu öffnen.

Bei der zuständigen Baufirma forderte die Verwaltung zur Entlastung der Bürger die Einrichtung eines Taxishuttles ein. Alle 20 Minuten stehen Kleinbusse für Fußgänger kostenlos zur Verfügung.

„Da müssen wir jetzt einmal durch und dann ist auch gut“, betont Peter Krey. In den vergangenen Jahren wurden immer mal wieder Baumaßnahmen an den Gleisen und Bahnübergängen vorgenommen. Nun werde es einmal gründlich gemacht. Trotz der Verkehrsbehinderungen sieht Krey das Positive: „Dadurch kommt es auch zu einer Lärmminimierung.“

Probleme gebe es vor allem in der ersten Woche, ist sich Bürgermeister Horst Krebs sicher. „Denn dann fahren noch die Schulbusse. Und da wurde schon angekündigt, dass die Kinder vermutlich nicht rechtzeitig zum Unterricht gebracht werden können.“ Ein Chaos befürchtet der Amtsinhaber trotzdem nicht. „Aber es wird natürlich zu Behinderungen kommen. Witzig ist das Ganze sicherlich nicht“, stellt sich Horst Krebs ein. Die Baumaßnahmen seien umfangreich „und deshalb müssen wir die Vorteile in den Vordergrund stellen. Die Schienen werden auf jeden Fall leiser“, so der Bürgermeister weiter.

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