Dätgen : Autohof an der A7 soll im Mai gebaut werden

Bürgermeister Henry Ehlbeck betrachtet  den Bauplan für den Autohof. Foto: köhn
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Bürgermeister Henry Ehlbeck betrachtet den Bauplan für den Autohof. Foto: köhn

Fortschritte gehen zügig voran. Aral und McDonalds bauen auf dem Areal. Stimmung in der Gemeinde ist verhalten positiv. Kindergartenbetreuung wird erweitert.

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08. Februar 2013, 09:40 Uhr

dätgen | Mit großer Erleichterung präsentierte Christian Mahler von der Unternehmensgesellschaft Eggert in der ersten Gemeindeversammlung im neuen Jahr in Dätgen einen neuen Bauplan für den Autohof an der A7-Abfahrt Bordesholm. Kurz zuvor war ein Vertrag zwischen der Gemeinde und der Elmshorner Firma abgeschlossen worden.

Die Unternehmensgesellschaft, die die Planungen im September letzten Jahres übernommen hat, betrieb früher die HEM-Tankstellen und spezialisierte sich dann auf den Bau von Tankstellen, die an Ölgesellschaften vermietet werden. Für den zukünftigen Autohof in Dätgen habe er Aral gewinnen können, so Mahler, außerdem werde McDonalds eine Filiale errichten. Mit einem weiteren Gastronomiebetrieb stehe man in Verhandlungen. Der neue Vertrag werde nun dem Kreis vorgelegt. Danach könnten Bauäntrage gestellt werden, so dass im Mai oder Juni dieses Jahres "hoffentlich" mit dem Bau begonnen werden könne, so der Elmshorner.

Kleinere Bedenken gebe es nur noch bei der Genehmigung eines Kreisels, der Voraussetzung für den Bau des Autohofes sei. Die notwendigen Anträge seien beim Landesbetrieb für Verkehr schon eingegangen und müssten noch genehmigt werden. Die Chancen stünden gut. Bürgermeister Henry Ehlbeck freute sich über die rasanten Fortschritte. Er sei zuversichtlich, dass noch in diesem Jahr auf dem Autohof getankt werden könne.

Nicht ganz so optimistisch, aber dennoch verhalten positiv, war die Stimmung unter den anwesenden Bürgern aus dem Umland. Man habe aus der Vergangenheit gelernt und freue sich erst richtig, wenn der Autohof stehe.

Die Feuerwehr kann sich über die Baugenehmigung für ein neues Feuerwehrgerätehaus freuen. Auch für die Eltern hatte der Bürgermeister eine gute Nachricht. Ab August bietet der Kindergarten zwei Vormittagsgruppen von 7.30 bis 13 Uhr und eine Nachmittagsgruppe bis 17 Uhr an. Alle drei Gruppen sind altersgemischt und werden teilweise in der alten Schulleiterwohnung unterkommen. Ob diese dafür nur umgebaut oder neu gebaut werden muss, werde sich nach dem Gutachten der Unfallkasse entscheiden, erklärte der Bürgermeister. Bis zum 28. Februar können die Eltern ihre Kinder im Kindergarten anmelden. Dort hängt auch die neue Gebührenordnung aus.

Knapp 300 000 Euro könne die Gemeinde Dätgen für Investitionen ausgeben, so Ehlbeck. Dazu gehöre unter anderem der Neubau des Feuerwehrgerätehauses sowie die Anschaffung von Geräten, Mobiliar für den Kindergarten und den Umbau-, Aus- oder Neubau der alten Schulleiterwohnung. Außerdem seien 20 000 Euro für die Ausbesserung von Straßen vorgesehen. Wegen des ausgeglichenen Verwaltungshaushaltes steht die Gemeinde auf einer guten Grundlage. Zudem musste sich die Gemeinde nicht neu verschulden. Der aktuelle Schuldenstand liegt bei knapp 37 000 Euro.

Die Gemeindevertreter beschlossen in der Sitzung, die Umrüstung der Straßenlampen auf die Technik "Licht-emittierende Diode" (LED) zu verschieben. Wehrführer Bernd Hameister erklärte, dass man von dem ab 2015 geltenden Verbot der Quecksilberdampflampen im Dorf nicht betroffen sei, da dort nur Natriumdampflampen brennen würden. Zudem sei der Umbau kostspielig und aufwendig. Mit der Erweiterung des Gewerbegebiets befassen sich die Gemeindevertreter ebenfalls in einer der nächsten Sitzungen.

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