Autofahrer in Nortorf müssen umdenken

Vollsperrung: Der Kreuzungsbereich Kieler Straße/ Lohkamp kann nicht befahren werden.
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Vollsperrung: Der Kreuzungsbereich Kieler Straße/ Lohkamp kann nicht befahren werden.

Kreuzung im Zentrum bis Anfang November voll gesperrt / Sanierung der Landesstraße 49

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01. Oktober 2018, 16:17 Uhr

War das Autofahren in der Nortorfer Innenstadt in den vergangenen Wochen schon mit einigen Widrigkeiten verbunden, ist es jetzt noch ein Stück komplizierter geworden. Seit gestern ist nun ebenfalls der komplette Bereich der Kreuzung Kieler Straße und Lohkamp für die nächsten Wochen gesperrt.

Grund dafür sind die Straßen- und Tiefbauarbeiten im Zuge der Landesstraße 49, um die Fahrbahn sowie Ver- und Entsorgungsleitungen zu erneuern (wir berichteten). Die Vollsperrung stellt auch die Nortorfer Polizei-Zentralstation vor eine ungewohnte Situation. Befindet sich doch ebenfalls ihre Zufahrt direkt im Baustellenbereich. „Der Schachtmeister der zuständigen Straßenbaufirma zeigte sich aber von Anfang an sehr kooperativ und hat uns direkt wieder eine kleine Zufahrtsrampe aufgeschüttet, über die wir das Grundstück erreichen können“, erklärt der Nortorfer Polizeihauptkommissar Reiner Tödt. Und für den Fall, dass die Kreuzung im Laufe der Asphaltierungsarbeiten nicht befahrbar sei, werde man bestimmt ebenfalls eine Übergangslösung finden, ist sich Tödt sicher.

Während der Kraftfahrzeugverkehr aus Richtung der Landesstraße 328 über die Anschlussstelle Bargstedt umgeleitet wird, führt die Umleitung aus Richtung Westensee auf die Landesstraße 255 in Richtung Emkendorf und von da aus über Bokelholm nach Brammer und dann weiter über Bargstedt.

Auch wenn sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die vorgegebenen Umleitungen halten, gibt es ebenfalls immer wieder ortskundige Autofahrer, die sich ihrer eigenen Abkürzungen suchen. „Dabei sollten aber besonders die verkehrsberuhigten Bereiche vermieden werden“, appelliert Tödt an die Vernunft der Autofahrer. Selbst wenn sich die Fahrzeit durch die Umwege verlängert, sollte bei jedem die Vor- und Rücksicht im Vordergrund stehen. „Und wenn wir eine neue Straße haben wollen, müssen wir da eben durch“, sagt der Polizeihauptkommissar.

Die gute Nachricht dabei: Wenn alles wie geplant läuft, wird mit der geplanten Fertigstellung der Kreuzung Anfang November auch die Sperrung des restlichen Teilstücks aufgehoben und für den Verkehr wieder freigegeben.

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