Ehrung : Auszeichnung für Einsatz im Dienste der Kirche

Ludwig Schröder freute sich über die hohe Auszeichnung der Nordkirche.
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Ludwig Schröder freute sich über die hohe Auszeichnung der Nordkirche.

Ex-Unternehmer Ludwig Schröder erhält Ansgarkreuz / Pastor Karstens lobt das Ehrenamt

Ludwig Schröder wurde beim Epiphanias-Empfang der Kirchengemeinde St. Marien gestern mit dem Ansgarkreuz ausgezeichnet. Das „Dankeschön der Nordkirche für besonderes ehrenamtliches Engagement“, wie der Kirchengemeinderatsvorsitzende Pastor Rainer Karstens die Würdigung nannte, wurde in der Gemeinde bereits zum 13. Mal vergeben.

Die Bindung zur Marienkirche habe sich bei Schröder schon in der Kindheit entwickelt, so Karstens. „Er wurde hier getauft und konfirmiert.“ Seit Juni 2006 ist der ehemalige Reinigungsunternehmer („Schröder & Partner“) Mitglied des Kirchengemeinderats.

Der Pragmatiker sei stets gefragt, wenn es um die Lösung schwieriger Aufgaben gehe, machte Karstens deutlich. „Personal“ und „Gebäude“ seien die Schwerpunkte in Ludwig Schröders Tätigkeit. Als Vorsitzender des Bauausschusses koordiniert er seit 2009 die Sanierungsarbeiten in den Kirchen und im Kindergarten der Kirchengemeinde St. Marien.

Sichtlich gerührt nahm Schröder die hohe Auszeichnung entgegen. Der Kirchengemeinderat sei vielschichtig besetzt, stellte er fest. „Jeder bringt sein Bestes ein, und ich bin halt der Pragmatiker.“ Bei Projekten wie Fahrzeugbeschaffungen oder der Verwaltungs-EDV bringe er seine Erfahrungen ein. Und das will der inzwischen 70-Jähriger auch weiterhin tun. „Ich bin ja noch ein junger Mann“, sagte er mit einem Lächeln.

Rainer Karstens hatte zu Beginn der Feierstunde im „Haus der Kirche“ die Bedeutung des Ehrenamts in der Kirchengemeinde gewürdigt. „Hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige übernehmen gemeinsam Verantwortung“, stellte der Geistliche fest. Das habe sich zuletzt am Morgen des Heiligen Abends gezeigt. Der zusätzliche Gottesdienst am 4. Advent habe nur durch ehrenamtliche Unterstützung stattfinden können. Und er machte Werbung für das freiwillige Engagement. Wer mit 60 oder 65 Jahren in den Ruhestand gehe, solle sich nicht mit „Golf spielen oder in der Weltgeschichte herumreisen“ zufrieden geben, sondern seine Kompetenzen im Ehrenamt einsetzen, schlug Karstens vor. Als der Pastor den freiwilligen Dienst mit „wenigen Pflichten und viel Freude“ charakterisierte, konnte sich einige Gäste der Feierstunde ein Lachen nicht verkneifen.

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