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Handball, 3. Liga : Auswärtstour mit integrierter Abschlussfahrt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Handballerinnen des TSV Owschlag müssen in Leipzig am Sonnabend um 11 Uhr ran.

Abschlussfahrten sind im Mannschaftssport weit verbreitet. Gerne geht es Richtung Süden, um unter der Sonne Mallorcas feucht-fröhlich die Saison Revue passieren zu lassen. Nach dem letzten Saisonspiel geht’s los. Bei den Drittliga-Handballerinnen des TSV Owschlag läuft es diesmal anders: Sie haben ihre Sause in die Saison vorverlegt. Schon am heutigen Freitag fahren die Mädels, Trainer Rainer Peetz und ein Tross von Betreuern und treuen Fans nach Leipzig, um dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Etwa 40 Owschlager machen sich im Reisebus auf nach Sachsen.

Unterbrochen wird der Städtetrip vom Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten HC Leipzig. Sonnabendvormittags zur unchristlichen Zeit um 11 Uhr. wird die Partie in der Arena Leipzig angepfiffen. Die frühe Anwurfzeit ist der Tatsache geschuldet, dass an diesem Wochenende gleich zwei hochkarätige Handball-Events in der Leipziger Arena stattfinden: zum einen das Pokal-Final-Four-Turnier der Frauen, zum zweiten die Endrunde der weiblichen Jugend A um die Deutsche Meisterschaft.

Besteht da vielleicht die Gefahr, dass ihre Mannschaft die Partie nicht so ernst nimmt, Herr Peetz? „Auf gar keinen Fall. Das würde ich nicht dulden. Dazu sind meine Spielerinnen viel zu ehrgeizig. Das ist nicht unser Anspruch, Spiele abzuschenken. Die Fahrt ist vielmehr ein vorgezogenes Dankeschön an die Mannschaft und das Umfeld“, stellt der Coach klar und lässt keine Zweifel aufkommen, dass sich sein Team eventuell nicht voll reinhängen könnte. „Wir wollen eine Spitzenmannschaft wie Leipzig in eigener Halle ärgern. In solchen Partien können sich meine jungen Spielerinnen prima weiterentwickeln“, sagt Peetz.

Noch liegt seine Truppe auf Tabellenplatz fünf. Es wird jedoch schwer, diesen Rang zu halten. Außer gegen den Zweiten Leipzig muss der TSV noch bei Spitzenreiter Travemünde antreten. Zudem empfängt das Team zu Hause die Schwerinerinnen. Realistisch ist eine Ausbeute von zwei Punkten aus den letzten drei Saisonspielen. „Ich schaue jetzt nicht mehr auf die Platzierung, sondern nur noch auf unsere Leistung“, so Peetz.

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