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Handball-SH-Liga der Frauen : Auswärts wieder keine Punkte für Hohn/Elsdorf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am letzten Spieltag der Handball-SH-Liga der Frauen vor der Weihnachtspause unterlag die HSG Kropp/Tetenhusen II dem Vorletzten HSG Tarp/Wanderup II mit 23:27 (13:13). Die HSG Hohn/Elsdorf kehrte mit einem 24:25 (12:12) vom MTV Herzhorn heim.

Das hatten sich die HSG Hohn/Elsdorf und die HSG Kropp/Tetenhusen II anders vorgestellt. Am letzten Spieltag der Handball-SH-Liga der Frauen vor der langen Weihnachtspause gab es Niederlagen. Die HSG Kropp/Tetenhusen II unterlag dem Vorletzten HSG Tarp/Wanderup II mit 23:27 (13:13), die HSG Hohn/Elsdorf kehrte mit einem 24:25 (12:12) im Gepäck vom MTV Herzhorn heim.

HSG Kropp/Tetenhusen II – HSG Tarp/Wanderup II 23:27 (13:13)
„Bei uns stimmte an diesem Tag nichts. Meine Mannschaft fand keine Einstellung und auch die Körpersprache ließ nichts Gutes erahnen“, vermisste Kropps Trainer Gunnar Schlott den nötigen Willen zum Erfolg. „In Normalform hätten wir Tarp/Wanderup geschlagen.“ Doch die Kropperinnen hatten einen „gebrauchten Tag“ erwischt. Die Deckung, sonst das Prunkstück der HSG, stand überhaupt nicht. Schlott: „Damit fehlte uns der Schlüssel zum Erfolg.“ Der HSG-Coach versuchte es mehrfach mit Umstellungen, doch die fruchteten nicht. Dabei führte sein Team nach 24 Minuten schon mit drei Toren, vergaß es aber, sich bis zur Pause entscheidend zu lösen und kassierte stattdessen noch den Ausgleich. Nach dem Wechsel kam die HSG überhaupt nicht in Schwung. Nach 41 Minuten hieß es 17:21. Tarp/Wanderup II, an diesem Tag spritziger und entschlossener, ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Über 24:19 (50.) kam der Tabellenvorletzte zu einem überraschenden 27:23-Auswärtserfolg.

HSG Kropp/Tetenhusen II: Schlichtung – Niese (8), Nora Petersen (6), Lenz (4), Brügmann (1), Ohm (1), Sieck-Pahl, Naeve, Goetzien, Kemle, Nina Petersen, Hermann, Jöns.

MTV Herzhorn – HSG Hohn/Elsdorf 25:24 (12:12)

„Schon wieder auswärts keine Punkte. Wir schlagen uns selbst“, klagte HSG-Trainerin Sünje Schütt, die bei ihrem Team den nötigen Kampfgeist vermisste. Der MTV Herzhorn machte der HSG vor, was möglich ist, wenn der Wille da ist. Schütt: „Herzhorn hat von Beginn an fast durchgängig geführt, war stets einen Schritt schneller als meine Spielerinnen und hat die Chancen besser genutzt.“ Die Gäste verschliefen die Anfangsphase und lagen schnell 5:10 hinten. Bis zum Seitenwechsel konnte sich das Schütt-Team zwar bis auf 12:12 heran arbeiten, doch gleich nach Wiederanpfiff setzte sich Herzhorn erneut ab. Erst nach dem 16:22 ging ein Ruck durch die Gäste. „Wir haben endlich angefangen zu kämpfen und kamen auch auf 22:23 und 23:24 heran, doch Herzhorn schaffte es immer wieder, einen Treffer vorzulegen“, berichtete Schütt, der aufgrund der dünnen Personaldecke in der Schlussphase die Alternativen fehlten. Zwar gelang erneut mit 24:25 der Anschlusstreffer, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. „Zum Glück haben wir jetzt Pause und können darüber nachdenken, warum es auswärts bei uns nicht klappt“, hofft Schütt auf eine Besserung in der Rückserie.

HSG Hohn/Elsdorf: Schütte – Gahnz (2), Herbst (2), Bruhn (6), Ketelsen, Plöhn (1), Ramm (2), Krippeit (2), Rohwer (6/2), Sachau-Tinney (3/1).

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