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Fussball-Verbandsliga Nord-Ost : Auswärts top, zu Hause ein Flop

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Zwischenbilanz von Christian Heider fällt zwiespältig aus. Der Trainer des Rendsburger TSV ist mit den Auftritten seiner Mannschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost vor der Winterpause nur bedingt zufrieden.

Die Zwischenbilanz von Christian Heider fällt zwiespältig aus. Der Trainer des Rendsburger TSV ist mit den Auftritten seiner Mannschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost vor der Winterpause nur bedingt zufrieden. Denn während die Rendsburger auswärts fleißig Punkte sammelten, blieben sie auf dem heimischen Sportplatz Nobiskrug oftmals unter ihren Möglichkeiten. Aus acht Heimspielen holte der RTSV nur elf Punkte. „Die Gegner spielen bei uns recht defensiv. Dennoch gab es in den Heimspielen genug Chancen, um das eine oder andere Spiel zu gewinnen. Wir haben einfach zu viele Chancen ausgelassen“, bemängelt Heider. Auswärts hingegen agiert der Tabellenvierte wesentlich erfolgreicher und ist nach dem Spitzenreiter TSV Klausdorf mit 19 Punkten aus acht Spielen die zweitbeste Mannschaft. Nach Einschätzung von Heider zeichnet seine Elf in der Fremde eine hohe Konzentration und Effektivität aus. Auf eigenem Platz ist der RTSV davon meilenweit entfernt. So sehr der Coach da auch nach Gründen sucht, die Heimschwäche seiner Mannschaft ist ihm ein Rätsel.

Dennoch ist Heider mit der Entwicklung der Mannschaft, besonders zu Saisonbeginn, zufrieden. „Wir waren auf einem guten Weg und haben uns vor allen Dingen spielerisch ordentlich entwickelt“, bewertet Heider den Leistungsstand zu Saisonbeginn positiv. Tristesse machte sich hingegen im November breit. Da vermittelte die Mannschaft nicht den Eindruck, als solche aufzutreten. Längst überholt geglaubte Zeiten einer Mannschaft mit wenig Teamgeist, kehrten plötzlich wieder zurück. Das schlug auch auf die Resultate durch. Nur zwei Punkte aus drei Spielen gab es. Tiefpunkt war das 1:1 im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Suchsdorfer SV. Die schwache Form dieser Saisonphase führt Heider aber auch auf die Trainingsbedingungen zurück: „Da die Stadt den Platz sperrte, konnten wir nur unzureichend trainieren. Das hat uns Punkte gekostet. Einige Spieler konnten zudem ihre Form nicht halten.“

Im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Saison gibt sich Heider zurückhaltend. Natürlich sei die Chance auf den Aufstieg gegeben. Dann aber müsse die Mannschaft an einem Strang ziehen und näher zusammenrücken. Zudem ist der Kader nach den Abgängen von Dennis Weber, Marcell Voss und Jan-Ole Bruhns qualitativ und quantitativ schwächer geworden. Ob auch Jonas Heider den RTSV verlässt, ist noch nicht entschieden. Der Bruder des Trainers ist beim SH-Ligisten TSV Kropp im Gespräch. Zugänge konnten die „Grünen“ hingegen noch nicht vermelden. Es werden Gespräche mit Spielern geführt, doch da sei noch nichts in trockenen Tüchern, so Christian Heider, der eventuell im organisatorischen Bereich entlastet wird. Entschieden ist aber auch hier noch nichts. Meisterschaftsfavorit bleibt für den RTSV-Coach indes Spitzenreiter TSV Klausdorf. Heider: „Weil dort auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

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