Aussicht auf bis zu 240 neue Arbeitsplätze

Geld für das erweiterte Gewerbegebiet: Vize-Bürgermeister Ulrich  Brüggemeier, Reinhard Müller, Ralph Müller-Beck, Bürgervorsteher Klaus Lorenzen und   WiREG-Geschäftsführer Olaf Krüger (von links). Foto: gutsche
Geld für das erweiterte Gewerbegebiet: Vize-Bürgermeister Ulrich Brüggemeier, Reinhard Müller, Ralph Müller-Beck, Bürgervorsteher Klaus Lorenzen und WiREG-Geschäftsführer Olaf Krüger (von links). Foto: gutsche

Förderbescheid aus dem Wirtschaftsministerium an der Baustelle des Gewerbegebiets übergeben

shz.de von
08. Mai 2013, 03:59 Uhr

Kropp | Mit den Worten "Das ist gut für das Land und es ist gut für Kropp", überreichte der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Ralph Müller-Beck, direkt an der Baustelle am Pommernweg, an Kropps Bürgermeister Reinhard Müller einen Förderbescheid über insgesamt 778 681 Euro.

Mit von der Partie waren Vertreter der WiREG (Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig), der EA Nord (Entwicklungsagentur), der Gemeindevertretung Kropp und der Ingenieurgemeinschaft Sass & Kollegen. Die 60-prozentige Förderung setzt sich aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (363 543 Euro) und der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur von 415 138 Euro zusammen. Damit unterstützt das Land die Maßnahmen zur Erweiterung des Gewerbegebietes am Pommernweg um 6,7 Hektar.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf knapp zwei Millionen Euro. Die Gemeinde selbst muss rund 520 000 Euro aufbringen. "Wir schaffen mit dieser Maßnahme eine Perspektive für bis zu 140 neue Arbeitsplätze", sagte Kropps Bürgermeister Reinhard Müller. Nachfragen von heimischen Firmen, die ihre Betriebe erweitern wollen, lägen vor. In dem zur Zeit zehn Hektar große Gewerbegebiet an der Bundesstraße 77 mit seinen zwölf ansässigen Firmen sind zurzeit knapp 240 Arbeitnehmer beschäftigt, darunter sind elf Auszubildende.

Das Unterzentrum Kropp mit einem positiven Pendlersaldo, das durch die günstigen Verkehrsanbindungen und der guten Infrastruktur für Firmen interessant ist, wolle den Anforderungen und Anfragen weiter gerecht werden, erklärte Müller.

Mit einem vorläufigen Zuwendungsbescheid aus dem Kieler Wirtschaftsministerium konnten die Ausbauarbeiten bereits im Februar dieses Jahres begonnen werden. Im Spätsommer sollen die Maßnahmen zur Erschließung der Gewerbeflächen beendet sein.

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