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Ausschreibung der Buslinien: T.H. Sievers fordert Kontrollen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Firma T.H. Sievers Stadtverkehr fühlt sich für den Wettbewerb gut gerüstet. Mit dieser Aussage reagierte das Unternehmen gestern auf die Entscheidung des Regional-Entwicklungsausschusses des Kreises, den künftigen Betreiber der Rendsburger Buslinien durch eine europaweite Ausschreibung zu ermitteln (siehe Ausgabe der Landeszeitung von gestern). Derzeit werden die Linien von T.H. Sievers betrieben. Aufgrund europäischer Vorschriften sieht sich der Kreis dazu gezwungen, auch anderen Firmen die Chance auf den Zuschlag zu eröffnen.

In seiner Pressemitteilung bekräftigte Sievers-Geschäftsführer Hans-Peter Horn zwar erneut, dass aus seiner Sicht auch eine direkte Vergabe der Buslinien an seine Firma rechtlich möglich gewesen wäre, dennoch wolle man zu der Entscheidung des Ausschusses keine weitere Stellungnahme abgeben. „Wir gehen davon aus, dass dies keinen nennenswerten Einfluss haben wird.“ Horn betonte, dass man sich weiterhin dem Stadtverkehr tief verbunden fühle.

Dabei mahnte er an, dass der Kreis als Vergabebehörde auf faire Wettbewerbsbedingungen achte. „Der Wettbewerb darf nicht zulasten der Fahrer gehen.“ Der Geschäftsführer fürchtet, dass etwaige Mitbieter sich nicht an die Tarifbedingungen hielten und somit ein günstigeres Angebot unterbreiten könnten. Horn forderte den Kreis dazu auf, dies zu unterbinden. So müsse von allen Ausschreibungsteilnehmern verlangt werden, streng nach Tarif zu bezahlen: „Und das muss adäquat kontrolliert werden.“ Die Firma Sievers bezahlt ihre Mitarbeiter nach eigenen Angaben streng nach Tarif.

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erstellt am 28.Aug.2014 | 14:58 Uhr

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