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Aschberg-Projekt : Ausflugsziel mit Ausblick für das ganze Jahr

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Endspurt auf dem Aschberg: Am 31. Oktober wird die Globetrotter Lodge eröffnet. Ein Aktionsprogramm für die Öffentlichkeit wird vom 1. bis 3. November angeboten.

In 16 Tagen öffnet Globetrotter in Ascheffel seine Lodge. Rund anderthalb Jahre sind dann seit den ersten Arbeiten auf dem Aschberg vergangen. Im Mai 2012 rollten dort die Bagger an, nachdem ein Jahr zuvor die „Aschberg-Stuben“ abgerissen worden waren. Eine Eröffnung in diesem Sommer – das war anfangs das erklärte Ziel des Hamburger Unternehmens. Doch ein langer Winter und Verzögerungen bei den Gewerken veranlassten die Fachleute um Jörg Toaspern vom Büro Moths Architekten dazu, die Fertigstellung des elf Millionen Euro teuren Bauprojekts immer wieder nach hinten zu verlegen. Doch die Einladungen für den 31. Oktober sind jetzt raus.

Die Globetrotter Lodge, dazu gehören eine moderne Hotelanlage mit 30 Zimmern, ein Seminar- und Tagungszentrum sowie das Restaurant „Campfire“. Hingucker ist aber der gut 20 Meter hohe Kletter- und Aussichtsturm. Einziger Wermutstropfen: „Den können wir erst im Frühjahr freigeben“, sagt Kay Langbehn, neben Günther Hoffmann, Geschäftsführer der Globetrotter Akademie Betriebs GmbH. Sechs Aussichtsplattformen bietet der Turm für die Besucher. Auf der hinteren Seite werden Kletterelemente an einer Glaswand installiert, sodass die Besucher quasi Blickkontakt mit den Kletterern aufnehmen können.

Die Außenfassade des Restaurant- und Seminargebäudes sowie des Hotels besteht aus Teak-Holz, das in Costa Rica nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit gewachsen ist. Globetrotter forstet laut Pressemitteilung des Unternehmens im Gegenzug Flächen auf. Nach der Holzernte wird die frei gewordene Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Die ersten Buchungen für das Hotel liegen schon vor. Die 30 Zimmer – zwischen 28 und 30 Quadratmeter groß – bieten allesamt durch die Panoramascheiben einen einmaligen Blick auf die Hüttener Berge. „Zimmer und Ausstattung haben Vier-Sterne-Niveau“, sagt Langbehn. Doch Fotoaufnahmen der Zimmer möchte er zum jetzigen Zeitpunkt genauso wenig veröffentlicht sehen, wie das Innere des Restaurants „Campfire“. „Den Blick wollen wir erst zur Eröffnung freigeben“, erklärt Langbehn, „wir setzen da auf das Wow-Erlebnis bei den Besuchern.“

Andy Philipps steht als Küchenchef des Restaurants längst in den Startlöchern. „Etwa 100 Plätze drinnen und 100 Plätze auf den Außenterrassen stehen zur Verfügung“, berichtet Philipps, der zuvor jahrelang im Schleswiger Hotel „Waldschlösschen“ gearbeitet hat. Auch im „Campfire“ legt er Wert auf regionale Produkte. Die Zusammenarbeit mit Fischern und Jägern sei gesichert, Philipps. Wildgerichte sollen ein Markenzeichen im Campfire werden. Jäger aus den Hüttener Bergen beliefern das Restaurant. Das erste Tier aber, ein zweijähriges Damwild, schoss Geschäftsführer Günther Hoffmann in Damp selbst. In einer Wildkammer wird das Tier gesäubert und zum Reifen aufgehängt. Nach drei bis fünf Tagen wird es dann aus der Decke geschlagen, zerlegt und verarbeitet.

Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich der Tagungsraum, in dem auch Feiern und Festbankette möglich sind. Die Lodge kann außerdem für Trauungen gebucht werden. Andy Philipps kann sich aber auch vorstellen, den Kletterturm für seine Angebote zu nutzen: „Zum Beispiel für ein Turmdinner zu zweit“.

Die Arbeiten am Außengelände sind noch etwas im Rückstand. Klar zu erkennen ist die Tribüne. Der ehemalige Sportplatz soll zum Multifunktionsfeld hergerichtet werden. In dieser Woche hat es schon Gespräche mit den Verantwortlichen des Schleswig-Holstein Musikfestivals gegeben. „Es wird ein Konzert auf dem Aschberg geben“, versichert Langbehn, „kein Sinfonieorchester, sonders etwas Rustikales, was hierher passt.“

23 Beschäftigte in Vollzeit werden auf dem Aschberg arbeiten, allein 15 davon kommen aus Ascheffel, andere aus den umliegenden Gemeinden, wie Langbehn feststellt.

Nach der offiziellen Eröffnung der Globetrotter Lodge am 31. Oktober mit geladenen Gästen präsentiert das Unternehmen die Lodge am Wochenende vom 1. bis 3. November allen Interessenten. Für Jung und Alt soll es ein buntes Programm mit vielen Aktionen geben.

Am 30. November, 18 Uhr, findet ein Filmabend auf dem Aschberg statt. Gezeigt wird „Schnee von gestern“ von den Filmemachern Claus Oppermann und Gerald Grote. Der erste Weihnachtsmarkt auf dem Aschberg ist für den 14. und 15. Dezember geplant. In Zelten und Hütten bieten Kunsthandwerker aus der Region ihre Arbeiten an.

Auch der Jahreswechsel kann im „Campfire“ gefeiert werden. Die Silvestergala mit Sechs-Gänge-Menü beginnt um 18 Uhr.

>www.globetrotter-lodge.de

 

 

 

 

 

 

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