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Eröffnungsfeier des Stabsgebäudes : Aus Kaserne wird Klassenzimmer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ministerin Waltraud Wende kam zur offiziellen Eröffnungsfeier des Stabsgebäudes. Die Schüler zeigten sich begeistert von den neuen Räumen.

„Eine moderne Friedensbotschaft“ – so bezeichnete Bildungsministerium Waltraud Wende (parteilos) gestern Mittag die Tatsache, dass die Schüler der Herderschule sowie des Helene-Lange-Gymnasiums in dem Stabsgebäude, dem ehemaligen Nato-Hauptquartier, Unterricht haben. Die Politikerin aus Kiel kam gestern zur offiziellen Eröffnungsfeier des Gebäudes in die Stadt. Vertreten waren auch Bürgermeister Pierre Gilgenast, weitere Vertreter aus dem Rathaus sowie die beteiligten Baufirmen – und natürlich auch Schüler. Mit Big Band, Chor und einigen Reden, unter anderem der Schulleiter Dieter Anders und Berthold Kayma, wurde bei strahlender Sonne das gemeinsame Schulgebäude gefeiert.

„Wir haben hier viel mehr Platz, und die Räume sind super ausgestattet, besonders die White Boards sind klasse. Wir können uns den Unterricht ohne sie schon gar nicht mehr vorstellen“, sagen die beiden Schülerinnen der Herderschule Susanne Hanfler und Katharina Wieben. White Boards – damit meinen sie die modernen Tafeln, auf denen Computerbilder projiziert und per Touchscreen bedient werden können. Staunend erlebten die Besucher während der Führung durch die Klassenzimmer, wie moderner Unterricht heute aussieht und konnten kaum glauben, was sich in den vergangenen Jahren getan hat.

Doch nicht nur die Tafeln sind moderner, auch die Ausstattung in den naturwissenschaftlichen Räumen im Stabsgebäude ist auf dem neusten Stand, so Gilgenast. Er lobte in seiner Ansprache noch einmal die enge Zusammenarbeit beider Schulen und freute sich, dass Rendsburg sich als Bildungsstandort wieder ein Stück weiterentwickelt hat. „Das ist ein richtig guter Moment.“

Der Umbau des Gebäudes habe mehr als fünf Millionen Euro gekostet, so Gilgenast weiter. Er sei froh darüber, dass es als finanzielle Unterstützung ein Investitionspaket der Städtebauförderung von fast zweieinhalb Millionen Euro gegeben habe. Auf 3159 Quadratmetern Nutzfläche seien so 20 Klassenräume und noch einmal weiter sechs naturwissenschaftliche Räume entstanden. Dazu kommen noch mehrere Arbeits- und Gruppenräume. Zuletzt ist der gläserne Fahrstuhl an der Außenwand fertig gestellt worden.

Ministerin Wende betonte zum Ende noch einmal die außergewöhnliche Situation, die man hier in Rendsburg mit zwei Schulen auf einem Gelände habe. Das sei fast schon ein Campus, sagte sie. Mit Blick auf die gute Ausstattung in den Bio-, Chemie- und Physikräumen hoffte sie, dass noch mehr Schüler ihre Leidenschaft für die Naturwissenschaften entdecken.

 

 

 

 

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