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Norderstapel : Aus einer Gärtnerei wird ein Caravan-Center

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein polnischer Kaufmann will das ehemalige Gelände der Firma Hoof in ein Wohnmobil- und Caravan-Center umbauen.

Das brachliegende Gelände der ehemaligen Gärtnerei Hoof wird ab 2018 zum Wohnmobil- und Caravan-Center. Die notwendigen Beschlüsse zur Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes der Gemeinde wurden während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung in Norderstapel einstimmig beschlossen.

Dawid Smolicz, der in Polen in der Nähe von Posen einen großen Betrieb für gebrauchte Caravans und Wohnmobile der Marke Hobby betreibt, hatte das 1,8 Hektar große Gelände aus der Konkursmasse der ehemaligen Gärtnerei erworben. Alle notwendigen Anträge wurden an die Gemeinde gestellt. Sämtliche Kosten für die Überplanung und Umwidmung der Flächennutzung trägt der Erwerber. Dem Planungsbüro Springer in Busdorf wurden alle Aufträge erteilt.

Nach der Entscheidung, der Fusion mit der Gemeinde Süderstapel zuzustimmen und das Ergebnis des Bürgerentscheids anzuerkennen, war auch dieses eine zukunftsweisende Entscheidung, mit der sich die Gemeindevertreter auseinandersetzten. Mit Blick auf die Fusion wurde beschlossen, die Satzung für die Erhebung der Hundesteuer an die Satzung der Gemeinde Süderstapel anzupassen. Künftig werden für den jeden ersten Hund 50 Euro und einen zweiten 70 Euro Hundesteuer erhoben. Alle weiteren Hunde bleiben steuerfrei.


Schulverband übernimmt Nachmittagsbetreuung

Bürgermeister Rainer Rahn berichtete den Gemeindevertretern aus der jüngsten Schulverbandssitzung. Für die Gemeinde wurde mit einem Nachtrag für das Jahr 2017 die Erhöhung der zu zahlenden Umlage um 10 000 Euro angekündigt. Die Außenstelle der Grundschule Stapelholm ist in Norderstapel mit derzeit 64 Kindern sehr gut ausgelastet (siehe auch Artikel unten: „Für die Schulen neue Stühle“). Für das Jahr 2014 werden bereits 14 Einschulungen erwartet. Die Nachmittagsbetreuung wird an der Schule nicht mehr durch den Förderverein, sondern bereits seit Beginn des Schuljahres 2017/2018 mit zwei hauptamtlichen Kräften durch den Schulverband sichergestellt. Der Anteil der Gemeinde für den Betrieb der Kindertagesstätte ist für 2018 mit 210 000 Euro höher veranschlagt worden als 2017 (193 600 Euro). Rahn stellte heraus, dass Eltern nicht unendlich belastbar seien und eine Erhöhung der Beiträge – wenn überhaupt – nur moderat vorgenommen werden könne.
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