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Goldene Hochzeit : Aus der Sandkastenliebe wurden 50 Jahre Eheglück

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gertraud und Jürgen Gill feierten ihre goldene Hochzeit. Das Rezept: Respekt und Achtung voreinander bewahren.

shz.de von
erstellt am 06.Dez.2013 | 16:19 Uhr

Hand in Hand durchs Leben gehen: Dieses Versprechen halten Gertraud und Jürgen Gill aus Nortorf nun seit 50 Jahren. Und selbstverständlich verzichteten die Beiden auch bei ihrer goldenen Hochzeit nicht darauf.

Begegnet sind sich die Eheleute bereits im Kindesalter, da beide Familien in Kolberg, dem heutigen Kolobrzeg (Polen), miteinander befreundet waren. „Gertraud hat in meinem Kinderwagen gelegen als ich aus diesem herausgewachsen war“, erzählt der 72-Jährige schmunzelnd. Doch bis zur Heirat war es da natürlich noch viele Jahre hin.

Erst 1961 als der schmucke Marinesoldat Gertrauds Familie in Kiel besuchte, kam man sich näher. „Ich fand ihn einfach gut“, berichtet dazu die 70-jährige Jubilarin schlicht. 1963 läuteten die Hochzeitsglocken und 1965 erblickte Tochter Beate das Licht der Welt. Zwei Jahre später war die kleine Familie dann mit Sohn Andreas komplett. Stolz sind die Zwei heute auch auf ihre Enkelkinder Christopher (19) und Ada (13).

Jürgen Gill schätzt an seiner Frau ihre Aktivität und Ehrlichkeit. Sie dagegen setzt auf seine Ruhe und Zuverlässigkeit. Einig sind sich die Beiden jedoch darin, dass man nur dann 50 Jahre glücklich verheiratet sein kann, wenn man sich den Respekt und die Achtung voreinander bewahrt.

Seit 48 Jahren leben die Gills in Nortorf. Dort sind sie zu Hause und bekannt „wie bunte Hunde“. Allein 23 Jahre lang war der gelernte Elektroinstallateur Jürgen Gill Hausmeister an der Realschule und seine Frau Gertraud arbeitete mehr als 30 Jahre ebenfalls dort.

Außerdem engagierte Jürgen Gill sich über Jahrzehnte in der Freiwilligen Feuerwehr Nortorf, in der er heute zu den Ehrenmitgliedern zählt. Beide sind zudem aktive Mitglieder in der evangelisch-freikirchlichen Baptistengemeinde in der Neumünsteraner Kreuzkirche. Außerdem gehen die beiden gern ins Theater, ins Kino oder auch ab und an in ein Museum. „Wir haben ein gutes Leben“, resümieren beide denn auch überzeugt.

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