zur Navigation springen

Aukrug : Aukrug-Film: Dreharbeiten beginnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gewerbeverein beauftragt Naturfilmer Joachim Hinz mit einem Image-Trailer. Premiere beim Empfang zur 888-Jahr-Feier der Gemeinde.

Das Wichtigste und Sehenswerteste von Aukrug in maximal fünf Filmminuten: Das ist die Aufgabe, die Joachim Hinz in den kommenden Wochen in Angriff nehmen will. Mit dem Imagefilm, den das Festkomitee zur Aukruger 888-Jahr-Feier bei ihm in Auftrag gegeben hat, betritt der renommierte Tierfilmer für sich thematisches Neuland. Die Premiere des Aukrug-Films soll beim Schnapszahl-Jubiläumsempfang am 1. Juli stattfinden.

„Wenn man bei You-Tube ‚Aukrug‘ eingibt, sollte kein Zufallsprodukt, sondern etwas Vernünftiges und Anständiges erscheinen“, meint Martin Westendorff vom Aukruger Verein für Handwerk, Handel und Gewerbe (VHHG), „das war für mich der Impuls, in einer Sitzung des 888-Jahr-Feier-Organisationsteams vorzuschlagen, einen Imagefilm für die Gemeinde Aukrug mit ins Budget aufzunehmen.“ Der VHHG-Vorsitzende hatte auch schon einen Wunschkandidaten für die Realisation des Aukrug-Films parat: den Berufsschullehrer und Tierfilmer Joachim Hinz aus Innien, der unter anderem preisgekrönte TV-Filme über die Wasserspitzmaus (2003) und die Haselmaus (2014) gedreht hat. „Herr Hinz und ich waren uns auch gleich einig: Da geht was“, freut sich Westendorff, „das wird eine Super-Sache.“ Hinz hat bereits ganz genaue Vorstellungen davon: „Wir wollen möglichst viele Facetten von Aukrug in unserem Film zeigen“, sagt er. „Der Film soll eine Art Appetitanreger sein – die Leute, die das auf You-Tube sehen, sollen sagen: In Aukrug sieht das sehr gut aus, da können wir doch mal hinfahren.“

Der erste Drehtag wurde durch das Wetter vorgegeben. „An diesem wunderschönen Raureif-Morgen habe ich schöne Landschaftsbilder aufgenommen, unter anderem auf dem Boxberg“, erzählt Hinz, „aber ich will auch unbedingt noch mal auf den Boxberg, wenn die Heide blüht.“ Notfalls müsse man „die Bilder von der Heideblüte nachträglich in der Film insertieren, als Update.“ Drei bis vier Minuten lang solle der Imagefilm werden, erklärt Hinz. Geplant seien Dreharbeiten im Erlenhof, beim Männergesangverein, im Olen Hus, beim Segelflugverein, auf dem Traberhof von Henning Rathjen, bei den Auerochsen von „Erna“, bei den Konfirmationen in der Kirche in Innien, im Freibad, an den Auen in den Wäldern, beim Aktionstag des Imkervereins, in der Fachklinik Tönsheide, in Hanßens Gasthof, auf dem Golfplatz, bei den Fußballern des TSV Aukrug, auf dem Tennisplatz und beim Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien“. „Na ja“, sagt Hinz nach dieser Aufzählung, „vielleicht wird dieser Trailer auch fünf Minuten lang.“ Gedreht wird im Format „4K“. „Das ist die bestmögliche Auflösung: das Vierfache von ‚Full High Definition‘“, erläutert Hinz. Das erste Mal soll der Aukrug-Film beim Empfang zur 888-Jahr-Feier am 1. Juli gezeigt werden. Darüber hinaus sind zwei weitere Aufführungen während der Jubiläumsfestwochen im Juli geplant. Die beiden Filmvorführungen sollen vom Aukruger Bund für Natur- und Landschaftsschutz organisiert werden, und neben dem neuen Imagefilm soll dabei ein „Klassiker“ aus der Filmografie von Hinz gezeigt werden, entweder „Kleiner Jäger ganz groß – die Wasserspitzmaus“ (2003) oder „Die kleine Welt im Apfelbaum“ (2010) oder „Kleiner Langschläfer hellwach – die Haselmaus“ (2014). Als Filmschaffender arbeite er bislang auf „drei Ebenen“, so Hinz: als Tierfilmer fürs Fernsehen (aktuelles Projekt: „Igel und Maulwurf“, soll 2017 ausgestrahlt werden), als Produzent von Lehrfilmen für das Institut für Weltkunde in Hamburg (Themen unter anderem Schall, Strom, Hygiene) und als Regisseur von privaten Reisedokumentationen (gerade fertig: ein Kenia-Film, der am 29. April in Kühls Gasthof in Wasbek Premiere feiert). Imagefilme über Städte und Gemeinden könnten sich zum vierten Standbein für ihn entwickeln, meint Hinz: „Das könnte ein neues Geschäftsmodell werden – mit diesem Aukrug-Trailer als Vorzeigefilm.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert