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Aukrug : Auftritt für traurige Kannibalen und Omas Zwerge

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Eine singende Schildkröte, traurige Kannibalen und Omas Zwerge: 250 Rockfans erlebten in Aukrug-Bünzen ein überaus unterhaltsames „Bobble Cap“-Festival.

Eine singende Schildkröte, traurige Kannibalen und Omas Zwerge: 250 Rockfans erlebten in Aukrug-Bünzen ein überaus unterhaltsames „Bobble Cap“-Festival. Wobei die Besucher ihre „Bobble Caps“ (Pudelmützen) angesichts der milden Temperaturen diesmal zu Hause lassen konnten. „Als wir gehört haben, dass es hier ein Festival Anfang November gibt, haben wir gedacht: Das ist ja total crazy!“, meinte der Sänger der Hamburger Band „Dangerous When Drunk“, als er sich an das Aukruger Publikum wandte. Das „Bobble Cap“-Festival hat 2008 als sommerliches Open-Air-Spektakel begonnen, zog aber schon 2009 terminlich in den Herbst und standorttechnisch nach drinnen: in die Werkstatthalle einer Bünzer Dachdeckerei.

Bands für das Festival zu engagieren, ist kein Problem. „Selbst wir als kleines Festival bekommen wöchentlich Bewerbungen von Bands“, berichtete Ron Möller, „wir versuchen, daraus das Beste auszusuchen, aber es muss natürlich auch budgetmäßig zu uns passen.“ Elf Sponsoren sorgen für finanzielle Unterstützung, 30 Helfer packen bei den dreitägigen Aufbauarbeiten mit an. Für Auswahl und Buchen der Bands ist Tobias Schmidt zuständig. Schmidt hatte diesmal offenkundig Gruppen mit witzigen Bandnamen bevorzugt: „Das scheint heute so ein bisschen das Thema zu sein.“ Zum Auftakt schlugen traurige Kannibalen aus Hamburg eher ruhige Töne an: „Les Tristes Cannibalistes“ präsentierten sehr experimentierfreudige psychedelische Rockmusik. Ebenfalls aus Hamburg waren „Dangerous When Drunk“ angereist, die geradlinigen Indierock zum Besten gaben, bevor „Omas Zwerge“ aus dem Ruhrgebiet dem Publikum mit Punkrock im Stile von „Green Day“ einheizten. Ab 22.30 Uhr wandelten dann die „Operators“ aus Berlin als abschließender Headliner auf den Spuren ihrer kalifornischen Stonerrock-Vorbilder „Kyuss“ und „Queens of the Stone Age“.

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erstellt am 04.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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