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Handball-SH-Liga : Aufstieg kein Thema mehr in Alt Duvenstedt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach dem 23:37 bei Tabellenführer TuS Lübeck 93 verschwendet im Lager des TSV Alt Duvenstedt niemand mehr einen Gedanken an den Wiederaufstieg in die Oberliga. „Es war ein unterirdischer Auftritt“, schimpfte TSV-Trainer Gunnar Kociok.

Bereits nach dem 10. Spieltag in der Handball-SH-Liga der Männer muss sich der TSV Alt Duvenstedt vom Wiederaufstieg in die Oberliga verabschieden. Zu viele Minuspunkte, zu wechselhafte Ergebnisse, keine Chance gegen die Spitzenteams der Liga – so stellt sich für Trainer Gunnar Kociok und seine Spieler die Lage dar. Wie weit der Oberliga-Absteiger derzeit von der Tabellenspitze entfernt ist, wurde beim Gastspiel beim TuS Lübeck 93 deutlich. Der Klassenprimus schickte die Kociok-Mannen mit einer empfindlichen 23:37 (14:20)-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise.

„Es war ein absolut unterirdischer Auftritt. Wir haben eine Konstante – und das ist unsere Inkonstanz. Jeder Auftritt ist, als wenn man ein Überraschungsei öffnet“, moserte Kociok. Nur 15 Minuten lang konnte sein Team einigermaßen mithalten, bevor sich Lübeck schon zur Pause vorentscheidend absetzte. In der zweiten Hälfte brachen die Gäste völlig ein. „Es war klar, dass alles hätte passen müssen, um zu punkten. Trotzdem hätten wir mehr zeigen müssen. Wir haben uns höchstens auf Landesliganiveau präsentiert“, so Kociok, der auf fünf Spieler verzichten musste, weil auch Nils Petersen kurzfristig ausfiel. „Das lässt sich nicht auffangen“, sagte er. Weil die verbliebenen Leistungsträger wie Christian Eichstädt, Sascha Schwarz und Tim Dau sowie alle Keeper ebenfalls nicht ihr Potenzial abrufen konnten, wurde es eine deutliche Klatsche.

Bis zum Jahresende stehen noch drei Begegnungen an. „Jetzt müssen Punkte her, sonst wird es nach unten ziemlich eng. Man weiß auch nie genau, wie viele Teams absteigen müssen“, erklärte Kociok, dessen Blick schon lange nicht mehr nach ganz oben geht.

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Quarck, Himmelsbach – Koslowski (2), L. Kock, Schwarz (3), Eichstädt (3/1), M. Kock (1), Buechler (4/2), Voß (1), Dau (2), Höpfner, Küch (3), S. Petersen (4).

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