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Auf eine neue Schule : Aufschwung an fast allen Schulen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mehr Fünftklässler-Anmeldungen als im Vorjahr. HeLa-Gymnasium wieder Spitzenreiter. Schule Altstadt beendet Abwärtstrend.

An den weiterführenden Schulen in der Region werden nach den Sommerferien insgesamt mehr Fünftklässler unterrichtet als in diesem Schuljahr. „Für Rendsburg zeigen alle Zahlen nach oben“, sagt Herbert Schauer, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste im Rathaus. Besonders fällt auf: Die Schule Altstadt, die in den vergangenen Jahren stark sinkende Anmeldezahlen verzeichnen musste, profitiert ebenfalls von dem Trend. In Rendsburg und Umgebung begrüßt in diesem Jahr einzig die Bergschule in Fockbek weniger Neuzugänge als im Vorjahr.

Bei den Gemeinschaftsschulen gab es bei der Schule Schacht-Audorf einen großen Sprung nach vorn: von 73 Anmeldungen 2015 auf 94 in diesem Jahr. Damit liegt Schacht-Audorf an der Spitze der Anmeldungen aller befragten Gemeinschaftsschulen. Nur das Helene-Lange-Gymnasium verzeichnet mehr Neuzugänge und bleibt damit wie in den Jahren zuvor Spitzenreiter. Hier gab es zudem unter den drei Gymnasien Rendsburgs den höchsten Anstieg. Bei Herderschule und Gymnasium Kronwerk liegen die Zahlen leicht über Vorjahresniveau. Berthold Kayma, Schulleiter des Helene-Lange-Gymnasiums, hierzu: „Mich freut besonders, dass die Zahlen nicht nur bei uns, sondern bei allen drei Gymnasien gestiegen sind, nämlich im Schnitt um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegen wir über dem Landesschnitt von zwei Prozent. Das zeigt, dass die Eltern uns vertrauen.“

Auch Fachbereichsleiter Schauer ist mit der Entwicklung zufrieden: „Es zeigt sich, dass die hohen Investitionen in die Schulen richtig waren – 20 Millionen in den letzten zehn Jahren.“ Die weiteren Gründe, Flüchtlingssituation und Geburtenzunahme, stünden laut Schauer möglicherweise in Zusammenhang miteinander. Renate Fritzsche, Leiterin am Gymnasium Kronwerk, spricht für ihre Schule von stabilen Zahlen seit den letzten zehn Jahren. Konkurrenz machten sich allenfalls die Herderschule und das Helene-Lange-Gymnasium wegen ihrer nahen Lage zueinander.

Auch an der Schule Altstadt „geht es erfreulich bergauf“, so Schauer. Nach dem Tiefpunkt im vergangenen Jahr mit lediglich 22 Anmeldungen haben sich für das Schuljahr 2016/2017 exakt 36 künftige Fünftklässler angemeldet. Die Akzeptanzprobleme der Schule standen laut Schauer im Zusammenhang mit dem Wechsel des Schulsystems zur Gemeinschaftsschule. Die beiden Gemeinschaftsschulen Heinrich-Heine- und Bergschule mit ihrer gymnasialen Oberstufe sowie die frühere Christian-Timm-Realschule hätten einen „Imagevorteil“ gegenüber der ehemaligen Hauptschule. Hier habe man erst das Angebot entsprechend angleichen müssen: „Mit dem neu fertig gestellten wissenschaftlichen Zentrum wird die Attraktivität der Schule Altstadt mit Sicherheit weiter steigen.“

Bei der Gemeinschaftsschule mit den meisten Neuzugängen, der Schule Schacht-Audorf, kommen im Laufe des Schuljahres noch einmal acht Schüler aus den DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) zur Statistik (bisher 94) hinzu, wenn jene in die regulären Klassen integriert werden.

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erstellt am 23.Mär.2016 | 11:21 Uhr

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