Kreishafen Rendsburg : Auf Kurs „schwarze Null“

Reger Betrieb im Rendsburger Kreishafen: Am Mittwochmittag lagen drei Schiffe gleichzeitig an der Kaimauer.
Reger Betrieb im Rendsburger Kreishafen: Am Mittwochmittag lagen drei Schiffe gleichzeitig an der Kaimauer.

Der Binnenhafen am nördlichen Kanalufer entwickelt sich hervorragend. Erneut wurden mehr Massengüter als im Vorjahr umgeschlagen.

shz.de von
18. Juli 2018, 15:07 Uhr

Der Rendsburger Kreishafen befindet sich weiter auf Wachstumskurs. In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden mehr Massengüter umgeschlagen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umschlag betrug rund 264 000 Tonnen, der prozentuale Anstieg rund drei Prozent. Die größte Steigerungsrate ist bei den Baustoffen zu verzeichnen. Mit der erzielten Tonnage kann der Binnenhafen auf der Rendsburger Seite des Nord-Ostsee-Kanals eines der besten Mengenergebnisse der vergangenen 20 Jahre vorweisen. Auch in der Wirtschaftsbilanz schlägt sich der rege Betrieb beim Löschen und Beladen nieder: „Wir werden in diesem Jahr voraussichtlich zum ersten Mal seit langer Zeit eine schwarze Null schreiben“, sagt Kai Lass, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Die WFG Infrastruktur GmbH ist Betreiber und Eigentümer des Kreishafens. Er selbst bietet zehn Mitarbeitern einen Arbeitsplatz, davon acht Kranführern. Insgesamt sind rund 450 Beschäftigte vom Kreishafen abhängig, 260 Menschen haben in seinem direkten Umfeld zu tun. An der Kaimauer können bis zu vier Schiffe gleichzeitig abgefertigt werden. Immer häufiger machen auch Traditionsschiffe aller Art einen Zwischenstopp in Rendsburg.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen