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1. Basketball-Regionalliga : Auf die Rendsburg Twisters wartet der nächste Krimi

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rendsburger Basketballer erwarten gegen Charlottenburg erneut ein enges Spiel.

von
erstellt am 08.Nov.2014 | 10:30 Uhr

Nach drei Siegen in Folge ist die Stimmung bei den Twisters bestens. Der Hoffnung, auch in der 1. Basketball-Regionalliga mithalten zu können, ist Gewissheit gewichen. Eine erste Zwischenbilanz weist die Rendsburger Basketballer mit drei Siegen und ebenso vielen Niederlagen auf Rang sieben aus. Am Sonnabend will das Team von Bjarne Homfeldt diese Statistik ins Positive verkehren, wenn um 19.15 Uhr der Sprungball gegen den DBV Charlottenburg/Lichterfelde erfolgt.

Für Euphorie sei es aber viel zu früh, hatte der Rendsburger Trainer nach dem Sieg der Vorwoche in Magdeburg angemahnt. Drei Mannschaften müssen die Liga am Ende der Saison wieder verlassen, die Twisters wollen nicht dazu gehören. Aber der Kampf um den Klassenerhalt wird bis zum letzten Spieltag toben. Und Homfeldt liefert eine Begründung für diese These. „Zwischen Platz vier und zwölf kann jeder jeden schlagen“, lautet die Analyse des Twisters-Coaches. Diese Annahme hat für die Rendsburger Korbjäger Vor- und Nachteile. So begegnen die Twistes vielen Mannschaften auf Augenhöhe, andererseits wird es – abgesehen vom BBC Magdeburg II – kein Team geben, das man vorzeitig abschreiben kann. Umso größer ist die Bedeutung des morgigen Duells mit den Berlinern.

Die Gäste haben zwar erst einen Sieg (bei fünf Niederlagen) auf ihrem Konto, dürften aber dennoch eine harte Nuss für die Twisters werden. Knappe Niederlagen gegen den Tabellenzweiten Aschersleben (66:73) und gegen den Spitzenreiter Wolfenbüttel (85:97) sowie einen Sieg im Stadtderby bei Alba Berlin II (76:61) sind Indizien für die Qualität der Charlottenburger. Absoluter Schlüsselspieler bei den Gästen ist Kevin Schaffartzik. Der Bruder von Nationalmannschaftskapitän Heiko Schaffartzik gehört mit 19,5 Punkten im Schnitt zu den besten 20 Schützen der Liga. „Wenn er dabei ist, hat die Mannschaft eine höhere Qualität“, lobt Homfeldt den Aufbauspieler. Seine Kreise müssen die Defensivspezialisten der Twisters um Morris Brodersen und Max Hillner einengen, damit die Punkte in Rendsburg bleiben. Zudem hat Homfeldt seine Spieler auf eine aggressive Defensive vorbereitet. „Charlottenburg spielt eine Ganzfeld-Verteidigung und versucht immer zu doppeln, um Fehler zu provozieren“, erklärt der Coach. Das Rezept dagegen sei viel Bewegung von Mann und Ball. „Wir müssen schnell passen, um das Doppeln zu verhindern. Dabei müssen alle Fünf mitmachen“, so Homfeldt.

An einen Kantersieg wie in der Vorwoche in Magedeburg glaubt bei den Twisters niemand. Wahrscheinlicher ist ein Krimi, wie bei den Heimerfolgen zuletzt. „Die knappen Siege sind die schönsten“, sagt Homfeldt nicht zum ersten Mal. Den Ausschlag könnten die frenetischen Fans der Rendsburger geben. Aufgrund des Heimvorteils beziffert der Trainer die Siegchancen auf 51:49 Prozent zu Gunsten seines Teams.

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