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Tischtennis : Auf der Suche nach jungen Tischtennis-Talenten bei den Mini-Meisterschaften

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei den „mini“-Meisterschaften im Tischtennis kämpften beim Ortsentscheid Rendsburg 27 Mädchen und 24 Jungen um einen Platz für den Kreisentscheid. Jeweils die besten vier Spieler einer Altersgruppe qualifizierten sich für das Finale.

Tischtennis ist besser als Schule – das bekannten offen Liane Entsminger (10 Jahre) und Kjell Petersen (11). Beide Schüler nahmen am Rendsburger Ortsentscheid der 33. Tischtennis-„mini“-Meisterschaften in der Schule Nobiskrug teil und hatten sichtlich ihren Spaß. Insgesamt kämpften 27 Mädchen und 24 Jungen in den Altersklassen 2003/04, 2005/06 sowie 2007 und jünger um einen Platz für den Kreisentscheid am 19. März in Aukrug. Jeweils die vier besten Spieler dieser Jahrgänge fahren zum Finale. Für Liane Entsminger und Kjell Petersen hat es nicht ganz gereicht. „Trotzdem hat es uns Spaß gebracht, denn für jeden gab es einen Preis. Auch fielen Schulstunden aus“, erklärten beide augenzwinkernd. Für sie war es nach 2015 bereits die zweite Teilnahme. Jetzt überlegen beide, ob sie nicht auch im Verein beim Rendsburger TSV aktiv werden wollen.

„Die meisten sind Anfänger und haben vielleicht das erste Mal einen Schläger in der Hand“, erklärte Thorsten Harder. Sein Augenmerk richtete der ehemalige C- und B- Schüler-Landesmeister und heutige Jugendwart des RTSV darauf, Talente für die Tischtennis-Abteilung des RTSV auszumachen. Harder: „Hier und da gab es bei den Mädchen und Jungen gute Ansätze.“ Noch aber war die Begeisterung größer als das Leistungsvermögen. „Das haben wir auch nicht anders erwartet. Wichtig war uns, die Kinder an den Tischtennissport heranzuführen und das ist uns mit dieser Veranstaltung wieder gelungen“, war Helmut Bustorf zufrieden. Der Abteilungsleiter des RTSV zeichnete zusammen mit Gabriele Skusa und Carolin Mann, den Koordinatorinnen der Schule Nobiskrug, für die Veranstaltung verantwortlich. „Das war für beide Seiten eine win-win-Situation. Die Schule hat uns die Spielerinnen und Spieler geliefert. Wir haben die Organisation übernommen“, sagte Bustorf weiter. „Wir kennen die Schülerinnen und Schüler nur aus dem Deutsch- und Matheunterricht. Beim Sport wird auch ihr soziales Verhalten sichtbar und wie sie mit einer Niederlage und einem Sieg umgehen. Aus unserer Sicht war es eine tolle Veranstaltung.“, fügte Skusa an.

Damit hat auch der Ortsentscheid Rendsburg zur Erfolgsgeschichte der „mini“-Meisterschaften beigetragen. Seit 1983 haben mehr als 1,3 Millionen Kinder bundesweit daran teilgenommen. Und einige Talente haben sich gar zu Bundesliga-Spielern entwickelt.

Folgende Spieler fahren zum Kreisentscheid nach Aukrug:
Jahrgang 2007 und jünger: Mädchen: Sarah Schwedt, Cheyenne Spitz, Ilena Gottwald, Feline Skarupke. Jungen: Eric Baureis.
Jahrgang 2005/2006: Mädchen: Jolina Höfer, Melissa Martynow, Nele Hansen, Shahed El Awik. Jungen: Lasse Bölkies, Justin Engemann, Marcel Freese, Kai Abratis.
Jahrgang 2003/2004: Mädchen: Anna Borschke, Sanny Treichel. Jungen: Jakub Matlas, Aaron Rogers, Kevin Haase, Daniel Malugin.

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