zur Navigation springen

Kontrollfahrt : Auf den Spielplätzen gibt es noch viel zu tun

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Umweltausschuss machte sich ein Bild von den Auswirkungen des Sparzwangs und hofft auf Geld für Instandhaltung und Erneuerung.

Klaus Schaffner, der neue Vorsitzende des Rendsburger Umweltausschusses, hatte am Donnerstag zu einer besonderen Sitzung geladen: Per Fahrrad wollte man sich ein Bild von den Spielpunkten und -plätzen machen. „Wir möchten vor den Haushaltsberatungen erkunden, wie der Stand der Dinge ist, nachdem in den vergangenen Jahren wegen des Sparzwangs nur sehr geringe Mittel für Erhalt oder gar Erneuerung zur Verfügung stand“, sagte Schaffner. Seine Hoffnung ist, dass es diesmal mehr Geld gibt.

Ob es am Wetter lag, an anderen Verpflichtungen oder am Stau vor dem Tunnel – die Zahl der Ausschussmitglieder hielt sich in engen Grenzen – Mitarbeiter der Verwaltung waren deutlich in der Mehrheit.

Zu den ersten Haltepunkten gehörten die Spielgeräte vor dem Theater und auf dem Altstädter Markt. Sie sind Teil einer Kampagne für eine attraktivere Innenstadt. Ein solcher Spielpunkt mit einer großen Sandkiste ist eigentlich auch auf dem Schiffbrückenplatz vorgesehen. „Es gibt allerdings die Vorschrift, dass wir zu den eigenen Mittel in mindestens gleicher Höhe Spenden einwerben müssen. Das hat nicht geklappt“, erklärte Bauamtsleiter Frank Thomsen.

Ein Problem stellen auch die Spielgeräte auf dem Hof der Schule Altstadt dar: Vor allem das beherrschende Klettergerüst ist für jüngere Kinder gedacht. Das wird nicht mehr genutzt, weil es an der Einrichtung keine Grundschüler mehr gibt. Auch hier besteht Investitionsbedarf.

Weitere Stationen waren unter anderem Plätze am Wohnmobilstellplatz, im Stadtteil Hoheluft, hinter dem Krankenhaus, wo es auch eine pflegebedürftige BMX-Bahn gibt, an der HeLa und der Christkirche.

Damit hatte der Ausschuss natürlich nur einen Teil der städtischen Spielplätze gesehen – aber genügend Eindrücke gesammelt, um mit guten Argumenten in die Haushaltsberatungen gehen zu können. Kinder hatten die Radler auf ihrer knapp zweistündigen Tour übrigens nicht gesehen. Aber es mag auch am durchwachsenen Wetter gelegen haben, dass die Spielplätze allesamt verwaist waren.

 

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 12.Okt.2013 | 17:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert