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Stabsgebäude und Schulsporthalle : Auf allen Ebenen barrierefrei

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein gläserner Aufzug wird an dem von den Gymnasien genutzten ehemaligen Stabsgebäude installiert. Rampe und Treppenlift können bei der Herderschul-Sporthalle genutzt werden. Lobende Worte fand der Beauftragte für Menschen mit Behinderungen.

Die Stadt Rendsburg investiert in bedindertengerechte Zugänge in öffentlichen Gebäuden. So wurde die Sporthalle der Herderschule für 34000 Euro mit einer Rampe und einem Treppenlift ausgestattet, das Stabsgebäude auf dem Gelände der ehemaligen Eiderkaserne erhält einen Aufzug.

Damit Menschen mit Behinderungen auch an Sportveranstaltungen teilnehmen können, wurde neben dem Eingang der größten Rendsburger Sporthalle eine Rampe geschaffen. Der Weg auf die Tribüne führt ab sofort über einen Treppenlift. Axel Hennecke, Rendsburgs Beauftragter für Menschen mit Behinderung, zeigte sich erfreut über die Neuerung. „Schulbuchmäßig,“ lautete sein Urteil zur Rampe, bei der auch an Sehbehinderte gedacht wurde. Hennecke ließ es sich auch nicht nehmen, eine Probefahrt mit dem Treppenlift zu machen.

Das ehemalige Stabsgebäude der Eiderkaserne wird nach seinem aufwändigen Umbau seit Ende November vergangenen Jahres von der Herderschule und dem Helene-Lange-Gymnasium genutzt. Die Herbstferien werden nun zum Einbau einer gläsernen Aufzugsanlage genutzt. Diese wird außen an einer Stirnseite des historischen Gebäudes installiert.

Das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Hansen aus Rendsburg hat durch eine detailgenaue Gestaltung eines gläsernen Aufzugturmes Rücksicht auf die denkmalgeschützte Fassade des Stabsgebäudes genommen. Der projektleitende Architekt Kristof Boldt lässt zurzeit das Sockelgeschoss als robuste Sichtbetonwandung herstellen, auf die dann der gläserne Aufzugsturm gestellt wird.

Die Firma Prey aus Kiel hat die Aufzugsanlage im Werk komplett hergestellt und beginnt heute mit den vorbereitenden Arbeiten – unter anderem . werden die Aufnahmeelemente an den Stahlträgern in der Gebäudewand montiert und die Führungsschienen in die Grube gestellt.

„Am Donnerstag kommt dann das verglaste Schachtgerüst in einem Stück per Lkw über Eckernförde an die Baustelle, mit dabei ist die Kabine. Diese wird mit einem Gegengewicht in der Grube positioniert. Anschließend wird das Schachtgerüst mithilfe eines Kranes darüber gestülpt“, erklärte der für die Tchnik zuständige Fachplaner Frank Ehler vom Ingenieurteam UpDown.

Im Anschluss werden die Übergänge zu den Geschossfluren des Gebäudes hergestellt, so dass mit einer Nutzung ab Mitte November gerechnet wird. Damit ist das Gebäude auf allen Ebenen barrierefrei.

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erstellt am 08.Okt.2013 | 12:00 Uhr

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