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Neue Nutzung : Auch Anton Schmid wird gewürdigt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Straßen auf Kasernengelände „getauft“

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 14:30 Uhr

Auch wenn die neue Art der Nutzung in den meisten Fällen noch offen ist: Die Straßen auf den Flächen der stillgelegten Kasernen in der Stadt benötigen Namen. Für die Verbindungen auf dem Gelände der früheren Feldwebel-Schmid-Kaserne fand der „Taufakt“ in der ersten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport unter der Leitung der neuen Vorsitzenden Annegret Bruhns (SPD) statt. Die Namensvergabe für den Eiderkasernenbereich wurde noch einmal zurückgestellt.

Wohnungen für Demenzkranke sollen im ehemaligen Offizierskasino der Schmid-Kaserne entstehen. Ein Gewerbepark mit Schwerpunkt Energie ist auf dem Areal ebenfalls im Werden. Die Hauptzufahrtsstraße soll nach dem Willen des Ausschusses wie einst die Kaserne nach Anton Schmid benannt werden, der während des Zweiten Weltkrieges viele Juden vor der Vernichtung rettete. Zwei weitere Straßen werden an den früheren Landrat des Altkreises Rendsburg und an Erich Mahrt erinnern. Theodor Steltzer war im Zuge der Gleichschaltung abgesetzt worden, Mahrt hatte seine spätere Frau, eine Jüdin aus Rendsburg, versteckt.

Noch einmal in den Fraktionen beraten wird auf Vorschlag der SPD die Namensgebung für Straßen im Eiderkasernengebiet, für das ein „städtebaulicher Realisierungswettbewerb“ ausgschrieben ist. Vorgeschlagen waren hier von der Verwaltung auf anderen Abschnitten bereits bestehende Bezeichnungen wie Arsenal- und Elefanten- sowie Neuwerk- und Untereiderstraße. Es ist daran gedacht, Rendsburg Partnerstädte wie Almere, Ratibor und Rathenow zu berücksichtigen.

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